WTCC-Serienchef: „Wir brauchen mehr Autos“

Seit der Einführung des TC1-Reglements zur Saison 2014 hat die Tourenwagen-WM (WTCC) ein Teilnehmerfeld mit unter 20 Fahrzeugen. Das stört nun auch Serienchef Francois Ribeiro.

Denn selbst im dritten Jahr der neuen Regeln gingen zuletzt in Vila Real nur 18 Autos auf die Strecke.

„Das reicht natürlich nicht aus“, sagt Ribeiro im Gespräch mit Motorsport.com. „Idealerweise sollten wir zwischen 20 und 24 Autos haben. Wir brauchen also mehr Fahrzeuge.“

Er wolle aber lieber Klasse statt Masse, betont er. „Mir wären 18 Autos und ein gutes Kräfteverhältnis mit engen Duellen lieber als 25 Autos und ein dominantes Team. Mit 20 Fahrzeugen wäre ich zufrieden.“

Ob die Tourenwagen-WM 2017 diese Anzahl an Teilnehmern erreicht? Ribeiro zeigt sich optimistisch und setzt vor allem auf Volvo: „Sie werden mehr Autos an den Start bringen. Ich hätte gern drei Werksautos und mindestens zwei Kundenautos. So, wie es Citroën und Honda vorgemacht haben.“

Der Haken daran: Citroën zieht sich Ende 2016 werksseitig aus der Rennserie zurück. Noch ist daher ungewiss, wie viele Autos der Marke in der Meisterschaft verbleiben. Und offen ist auch, wie sich Lada für das Jahr 2017 aufstellt – und ob es wieder Privatiers in den Chevrolet-Kundenautos geben wird.

Also bleibt abzuwarten, ob die Tourenwagen-WM in der kommenden Saison erstmals seit Jahren wieder mehr als 20 Fahrzeuge in ihre Sprintrennen schicken kann.

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