Doppelsieg in Sotschi: WTCR-Saison der Cupra-Fahrer endet mit Höhepunkt

Große Freude bei den Cupra-Piloten Rob Huff und Mikel Azcona, die die Saison des FIA Tourenwagen-Weltcup mit zwei Siegen beim WTCR-Finale in Sotschi beendeten

Doppelsieg in Sotschi: WTCR-Saison der Cupra-Fahrer endet mit Höhepunkt

Nachdem sie das Ausgleichsgewicht losgeworden waren, das ihre Cupra Leon Competicion an den beiden vorangegangenen Rennwochenenden eingebremst hatte, konnten die Teamkollegen von Zengo Motorsport bei schwierigen Bedingungen auf der Strecke des Grand Prix von Russland an der Spitze des Feldes fahren.

Azcona gewann das sehr nasse Eröffnungsrennen vom achten Startplatz aus. Er und Huff lieferten sich einen unterhaltsamen Zweikampf mit den Audi von Gilles Magnus und Frederic Vervisch, bevor Azcona in der letzten Runde den führenden Hyundai von Jean-Karl Vernay überholte und Cupra den ersten WTCR-Sieg der Saison sicherte.

In Rennen zwei wurde dem Spanier die Chance auf einen Doppelsieg verwehrt, als sich der Lynk & Co von Yvan Muller drehte und den führenden Cupra vor dem Neustart nach einer Safety-Car-Phase traf.

Dadurch rückte Huff, der nach einer Kollision mit Vervisch im ersten Rennen ausgeschieden war, auf den zweiten Platz hinter Nestor Girolami vor.

Der Brite schnappte sich schnell den Honda des Argentiniers. Auch ein zwischenzeitliches elektrisches Problem konnte ihn auf dem Weg zu seinem ersten WTCR-Sieg seit 2018 nicht aufhalten.

Huff, dessen Saison vom Pech verfolgt war, sagte: "Wir hatten sieben Ausfälle und wir zwei Gelegenheiten, wo wir Rennen hätten gewinnen sollen - eine in Budapest und eine hier."

"In Budapest habe ich es vergeigt, aber hier haben wir das Beste daraus gemacht."

Podium: Race winner Rob Huff, Zengo Motorsport CUPRA Leon Competición

Podium: Rennsieger Rob Huff, Zengo Motorsport CUPRA Leon Competición

Foto: WTCR

"Das Auto war schon im freien Training bei den ersten nassen Bedingungen richtig schnell."

"Im ersten Rennen haben Mikel und ich als Teamkollegen einen fantastischen Job gemacht, um Mikel auf P1 zu bringen."

"Leider sind Fred und ich aneinander geraten und mein Auto kam schlechter weg, sonst hätten wir wohl einen Doppelsieg geholt."

Azcona, der in der Mitte der Saison vier Mal auf dem Podium stand, fügte hinzu: "Es war eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen für uns."

"Ich habe das ganze Jahr auf diesen Sieg gewartet, deshalb bin ich wirklich glücklich."

"Ich habe mich bei diesen Bedingungen im Nassen wirklich gut gefühlt. Ich wollte die Saison mit einem Doppelsieg beenden, was für mich und für Cupra Racing unglaublich gewesen wäre."

"Ich möchte diesen Moment mit meinem Team genießen. Es ist der beste Moment, um gemeinsam zu entspannen und die Saison zu genießen."

Mikel Azcona, Zengo Motorsport CUPRA Leon Competición

Mikel Azcona, Zengo Motorsport CUPRA Leon Competición

Foto: WTCR

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