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DTM 2017: Das sind die Neuerungen im technischen Reglement

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DTM 2017: Das sind die Neuerungen im technischen Reglement
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
18.03.2017, 11:08

Audi, BMW und Mercedes treten auch in der DTM-Saison 2017 gegeneinander an. Wir stellen die wichtigsten technischen Neuerungen für die DTM 2017 vor.

Gary Paffett, Team HWA AG, Mercedes-AMG C 63 DTM
Gary Paffett, Team HWA AG, Mercedes-AMG C 63 DTM
Gary Paffett, Team HWA AG, Mercedes-AMG C 63 DTM
Tom Blomqvist, BMW M4 DTM
Maxime Martin, BMW M4 DTM
Tom Blomqvist, BMW M4 DTM
Mattias Ekström, Audi RS 5 DTM
Mattias Ekström, Audi RS 5 DTM
Mattias Ekström, Audi RS 5 DTM

Motor: mehr Leistung

Die bisherigen 4-Liter-V8-Motoren von Audi, BMW und Mercedes wurden in der Winterpause modifiziert und leisten nun mehr als 500 PS. Ermöglicht wurde dies durch größere Luftmengen-Begrenzer (von 28 auf 29 Millimeter).

Ferner durften die Hersteller den Ansaugtrakt ihres Motors optimieren.

An der Zuverlässigkeit ändert sich dadurch nichts: Ein DTM-Motor muss laut Reglement auch in der DTM-Saison 2017 sämtliche Rennen durchhalten.

Aerodynamik: weniger Grip

Die komplexe Aerodynamik der modernen DTM-Fahrzeuge wurde reduziert, um den Abtrieb der Autos zu beschneiden. Gleichzeitig wurde die Bodenfreiheit erhöht. Änderungen gibt es auch am Frontsplitter, am Unterboden und am Diffusor. Damit sollen die Autos weniger satt auf der Fahrbahn liegen und schwieriger zu fahren sein.

DR-System: neue Vorrichtung

Das Drag-Reduction-System (DRS) der DTM wurde überarbeitet. Ab der DTM-Saison 2017 klappt nicht mehr der komplette Heckflügel nach unten, sondern es wird lediglich eines von 2 Flügelprofilen flachgestellt. Dadurch soll der DRS-Effekt noch einmal verstärkt werden. Das heißt, das hinterher fahrende Auto gewinnt noch mehr Geschwindigkeit.

Reifen: mehr Grip, mehr Verschleiß

Auf Wunsch der DTM hat Serienpartner Hankook für die DTM 2017 neue Reifen entwickelt. Diese Pneus bieten für kurze Zeit mehr Grip als bisher, lassen dann aber stärker nach als ihre Vorgänger aus der DTM-Saison 2016. So soll sich das Fahrverhalten ändern und die Piloten mehr fordern.

Einheitsteile: Kosten senken

Im DTM-Reglement 2017 sind zusätzliche Einheitsbauteile festgeschrieben, um ein teures Wettrüsten in manchen Autobereichen zu verhindern. So viele einheitliche Elemente gab es an den Fahrzeugen von Audi, BMW und Mercedes noch nie. Für 2017 wurde speziell am Fahrwerk einiges vereinheitlicht. Zudem starten künftig alle Autos auf Einheitsrädern von ATS.

Bei den Testfahrten in Vallelunga wurden die DTM-Neuwagen 2017 – Audi RS5 DTM, BMW M4 DTM und Mercedes C63 DTM – bereits auf der Strecke erprobt. Im April 2017 folgen weitere Tests in Hockenheim. Die DTM-Saison 2017 beginnt im Mai ebenfalls in Hockenheim.

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Autor Stefan Ehlen
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