Eriksson vor DTM-Debüt: "Es fühlt sich unfassbar gut an"

Für BMW-Rookie Joel Eriksson geht mit der Teilnahme an der DTM 2018 ein Traum in Erfüllung - Er hat hohe Erwartungen an sich: "Mein Ziel ist es immer, zu gewinnen!"

Viele junge Rennfahrer träumen davon, eines Tages als Werksfahrer in der DTM zu starten. Für Joel Eriksson geht dieser Wunsch in Erfüllung. Am 5. Mai bestreitet er sein erstes Rennen als BMW-Stammpilot in der deutschen Tourenwagenserie. "Davon, in der DTM zu fahren, habe ich schon als kleines Kind im Kartsport geträumt. Und im Moment fühlt es sich einfach nur unfassbar gut an", sagt der junge Schwede im Interview mit 'Motorsport.com'.

Das DTM-Umfeld kennt der 19-Jährige bereits aus dem Formelsport: Im vergangenen Jahr belegte er den zweiten Rang in der Formel-3-Europameisterschaft hinter Champion Lando Norris. Auch Erikssons Bruder Jimmy war 2011 in der Nachwuchsserie, die im Rahmenprogramm der DTM fährt, unterwegs und schon damals hatte der DTM-Rookie Blut geleckt. "Ich bin immer herumgelaufen und habe nach DTM-Fahrern Ausschau gehalten. Und jetzt bin ich selbst hier - das ist ziemlich cool! Für mich ist wirklich ein Traum in Erfüllung gegangen", sagt er stolz.

Eriksson ist neben Teamkollege Philipp Eng und Audi-Pilot Robin Frijns einer von drei DTM-Neulingen 2018. DTM-Champion Rene Rast hat mit seinem Titelgewinn im Premierenjahr die Latte sehr hoch gelegt für die nach ihm kommenden Rookies. Doch der Schwede will sich davon nicht beeindrucken lassen und sich auf sich selbst konzentrieren. "Mein Ziel ist es immer, zu gewinnen - nichts Anderes. Ich fühle mich nicht genug, bevor ich nicht gewonnen habe. Das ist ein großes Ziel und eine große Herausforderung, aber dem will ich mich stellen", erklärt er selbstbewusst.

Unterstützung in der Saisonvorbereitung erhält er bei seinem Team und Teamkollegen. "Sie tun, was sie können, um mir die besten Voraussetzungen zu schaffen. Sie haben mich bestmöglich vorbereitet. Das ist ein guter Rückhalt. Ich werde stetig mit Informationen gefüttert", sagt Eriksson.

In Philipp Eng, der ebenfalls neu in der DTM ist, sieht er keinen Konkurrenten, sondern vielmehr einen Kollegen. Wir fahren nicht gegeneinander - wir sind ein Team. Wir versuchen, zusammen unser Bestes zu geben. Und das Wichtigste ist, dass BMW am Ende oben steht."

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