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Spenglers erste Runden in Assen: BMW lässt auch MotoGP-Ass ran

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Spenglers erste Runden in Assen: BMW lässt auch MotoGP-Ass ran
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28.06.2019, 11:04

BMW-Pilot Bruno Spengler dreht als erster DTM-Pilot zwei Runden in Assen - MotoGP-Pilot Franco Morbidelli darf auch zwei Runden im BMW M4 DTM ran

Während die MotoGP an diesem Wochenende wie gewohnt ihre Station in Assen absolviert, steht der DTM das große Niederlande-Abenteuer noch bevor. Vom 19. bis 21. Juli gibt die DTM ihr Debüt auf der Motorradstrecke. BMW-Pilot Bruno Spengler durfte sie jetzt schon einmal ausprobieren. In Kooperation mit dem MotoGP-Management Dorna fuhr Spengler erst mit MotoGP-Pilot Franco Morbidelli als Beifahrer und ließ den Italiener dann selbst ran.

"Es war eine großartige Erfahrung. Es war toll, einmal das Auto fahren zu dürfen und gut, dass ich Bruno neben mir hatte", schwärmt Morbidelli. "Er hat mir ein paar Tipps gegeben und mir anfangs gesagt, wie ich es angehen soll. Es ist einfach beeindruckend - eine ganz andere Welt, aber auf ihre eigene Art aufregend."

Nach dem Gastauftritt von MotoGP-Ass Andrea Dovizioso in Misano ist Morbidelli schon der zweite Zweirad-Profi, der in den Genuss eines DTM-Autos kommt - in diesem Fall ein Vorjahres-Modell. MotoGP-Legende Valentino Rossi hat auch bereits sein Interesse bekundet. "Ich habe mitbekommen, dass Vale überlegt, an einem Rennen teilzunehmen", so Morbidelli. "Das würde ich auch liebend gerne. Vielleicht schaffe ich es, wenn ich mich im Auto verbessere."

Spengler kann sich Morbidelli in der DTM vorstellen

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Franco Morbidelli, Petronas Yamaha SRT, Bruno Spengler, BMW Team RMG

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Foto: : MotoGP

Franco Morbidelli, Petronas Yamaha SRT

Franco Morbidelli, Petronas Yamaha SRT
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Franco Morbidelli, Petronas Yamaha SRT, Bruno Spengler, BMW Team RMG

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Von Spengler bekommt er jedenfalls eine Empfehlung: "Mit Simulatortraining und zwei, drei Testtagen könnte er sicherlich auch mit uns fahren und sogar gute Resultate erreichen." Der erfahrene DTM-Pilot möchte zwar nicht "jeden Tag als Beifahrer in einem DTM-Auto sitzen", gesteht Moto2-Champion Morbidelli aber ein: "Ich habe schon nach zwei Kurven gemerkt, dass er weiß was er tut und dass er es ernst nimmt."

"Er hatte eine sehr ruhige Herangehensweise. Das heißt, er hat am Anfang nicht übertrieben, sondern wollte sich erst einmal in das Auto hineinfühlen. Er hat sich Kurve für Kurve gesteigert und das Auto kennengelernt."

Die DTM wirbt am Rennwochenende der MotoGP für den eigenen Event Mitte Juli mit Schriftzügen auf den Motorrädern des Moto2-Teams Kiefer Racing. Spengler war derweil der erste DTM-Pilot, der mit der ursprünglich auf die Motorradrennen ausgelegten Strecke wenigstens ansatzweise auf Tuchfühlung gehen durfte.

Spengler beeindruckt vom Strecken-Layout

"Ich bin sehr beeindruckt vom Strecken-Layout", erklärt er. "Es gibt so unheimlich schnelle Passagen, die wir in der DTM sonst fast nie haben. Das macht einfach Mega-Spaß. Der erste Teil ist sehr technisch, mit langsamen Kurven. Und dann hast du viele schnelle Passagen. Da musst du eigentlich ein Auto haben, dass alles kann. Für uns Fahrer wird es bestimmt eine große Herausforderung, hier eine schnelle Rundenzeit hinzubekommen."

Außerdem weist Spengler darauf hin: "Die Niederländer sind immer sehr begeistert vom Motorsport. Ich glaube, wir können hier eine große Show erwarten."

Mit Bildmaterial von MotoGP.

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Rennserie DTM
Autor Rebecca Friese