Statistik: Die bösen Buben der DTM-Saison 2017

geteilte inhalte
kommentare
Statistik: Die bösen Buben der DTM-Saison 2017
Autor: Rebecca Friese
14.01.2018, 12:44

Verwarnung, Strafen, Bußgelder - so mancher Fahrer hat sich in der DTM-Saison 2017 das Leben selbst schwer gemacht und einige haben dabei mehr kassiert als andere …

Jamie Green, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM
Jamie Green, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM
Loic Duval, Audi Sport Team Phoenix, Audi RS 5 DTM
Loic Duval, Audi Sport Team Phoenix, Audi RS 5 DTM
Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Lucas Auer, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM, nach Crash
Lucas Auer, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Start zum Sonntagsrennen der DTM am Spielberg-Wochenende 2017
Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi A5 DTM

Vor dem Finalwochenende der DTM-Saison 2017 haben noch ganze sechs Fahrer eine Chance auf dem Titel gehabt. Die Topfavoriten: Mattias Ekström und Jamie Green. Doch beide haben sich im Samstagsrennen selbst benachteiligt. Wegen zu rabiaten Fahrens kassierten sie je eine Verwarnung und Strafplätze in der Startaufstellung für den Showdown. Damit machten sie Platz für Rene Rast und dessen ersten DTM-Titel.

Über 18 Rennen lang waren die Audi-Piloten aber längst dicht die einzigen, die der Rennleitung negativ aufgefallen sind. Eine Statistik von 'dtm.com' enthüllt, wer 2017 zu den größten Sündern gehörte und wie wenige mit einer weißen Weste davonkamen.

Es setzte allein elf Strafen für Kollisionen, sechs für Frühstarts und vier für eine Geschwindigkeits-Übertretung in der Boxengasse. Die Folgen: Geldstrafen, Durchfahrtstrafen, Zeitstrafen … bis hin zu Disqualifikationen. Green hat es da gleich zweimal erwischt - am Lausitzring wegen falsch gekennzeichneter Reifen und am Hungaroring wegen einer Unzulässigkeit am Auto.

Der Brite rangiert weit oben im Strafregister. Dort werden ihm immerhin auch fünf Verwarnungen zugesprochen. Unangefochtener König der Sünder-Kartei ist allerdings Loic Duval. Der Audi-Kollege hat in seiner Rookie Saison vier Strafen und ganze sechs Verwarnungen mitgenommen.

Da gab es unter anderem Frühstarts, Abdräng-Manöver, falsches Verhalten in der Boxengasse und das Ignorieren von blauen Flaggen. Weiter konnte der Franzose nicht auffallen - er wurde mit nur 22 Punkten Letzter der Gesamtwertung.

Erster in der Wertung der Fahrer, die für Vergehen am meisten Blechen mussten, wurde BMW-Pilot Timo Glock. Sein unsportlicher Mittelfinger in Richtung Mercedes-Box kostete ihn 3.000 Euro. Wegen eines verbalen Ausrasters hatte er außerdem eine Disqualifikation von der Qualifikation in Kauf nehmen müssen.

Zu viel Gas in der Boxengasse kostet so manchen ein Sümmchen von bis zu 750 Euro. Bei Tom Blomqvist fiehlen 1.000 Euro an, weil er sein Lenkrad nach dem Rennen nicht wieder ordnungsgemäß einrastete. Auch Maro Engel musste einen Tausender springen lassen, nachdem sein Reifen durch die Boxengasse gerollt war. Dass man für das unzulässige Kühlen der Bremsen 500 Euro zu zahlen hat, mussten Lucas Auer und Gary Paffett erfahren.

Die meisten Verwarnungen (8) hat es 2017 am Nürburgring gegeben. Die meisten Strafen (9) setzte es in Zandvoort. Von den 32 ausgesprochenen Verwarnungen hat es 19-mal Audi-Fahrer erwischt, achtmal BMW-Kollegen und fünfmal jemanden von Mercedes.

Und die Unschuldslämmer der Saison? Abgesehen von der Strafversetzung wegen der dritten Verwarnung kam Mattias Ekström neben Augusto Farfus als einziger der 18 Fahrer ohne Strafen davon. Nur Lucas Auer, Tom Blomqvist, Bruno Spengler und Maxime Martin konnten sich einer Verwarnung entziehen.

Nächster DTM Artikel
DTM-Rekordchampion Schneider "sehr traurig" über Mercedes-Ausstieg

Previous article

DTM-Rekordchampion Schneider "sehr traurig" über Mercedes-Ausstieg

Next article

DTM-Statistik 2017: Mortara macht die meisten Plätze gut

DTM-Statistik 2017: Mortara macht die meisten Plätze gut

Artikel-Info

Rennserie DTM
Autor Rebecca Friese
Artikelsorte Feature