ERC Lettland: Prüfung nach Hubschrauberabsturz abgebrochen

Die elfte Prüfung der Rallye Liepaja wurde nach dem Absturz eines Hubschraubers abgebrochen. Noch keine Informationen über mögliche Opfer.

ERC Lettland: Prüfung nach Hubschrauberabsturz abgebrochen

Am Rande der Rallye Liepaja, dem Saisonfinale der Rallye-Europameisterschaft (ERC) ist ein Hubschrauber abgestürzt, woraufhin die elfte Wertungsprüfung abgebrochen wurde. Die Organisatoren bestätigten den Absturz des Helikopters und teilten mit, dass Rettungskräfte auf dem Weg zur Unfallstelle seien.

Informationen über mögliche Opfer liegen zurzeit noch nicht vor. Unbestätigten Informationen zu Folge soll es sich um einen Hubschrauber gehandelt haben, der TV-Bilder für den Sender Eurosport produziert hat.

Die elfte Wertungsprüfung, während der der Unfall passierte, wurde daraufhin neutralisiert und allen Fahrern eine identische Zeit gutgeschrieben. Eine WP vor dem Ende der Rallye führt Nikolai Grjasin (Skoda) mit 19,7 Sekunden Vorsprung auf den 17-jährigen Kalle Rovanperä (Ford).

Update: 15:15 Uhr

Die Organisatoren haben sich in einer offiziellen Stellungnahme zum Absturz geäußert und dabei klargestellt, dass der verunglückte Hubschrauber in keiner Verbindung zur Rallye stand.

"Heute ist bei der Rallye Liepaja in der Nähe der Ziellinie von Wertungsprüfung 11 ein ziviler Hubschrauber abgestürzt. Rettungskräfte und Ärzte der Rallye, die sich nahe der Unfallstelle befanden, eilten sofort zu Hilfe und trafen als erste am Absturzort ein. Sie haben die Zuständigkeit an der Unfallstelle mittlerweile an die staatlichen Stellen übergeben, die alle weiteren Rettungs- und Bergungsarbeiten durchführen", heißt es dort.

"Entgegen den schon veröffentlichten Informationen gehörte der Hubschrauber nicht zur Organisation der Rallye. Es war kein Film- oder Rettungs-Hubschrauber", so die Mitteilung weite

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Rennserie Rallye-EM
Event Rallye Liepaja
Autor Markus Lüttgens