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Hülkenberg schaut nicht hin: Warum ein Zeitenvergleich beim Testen wenig bringt

Nico Hülkenberg hat kein Interesse daran, die Zeiten bei den Testfahrten in Barcelona zu vergleichen: Es gibt einfach zu viele Unbekannte

Gespannt blicken derzeit alle nach Barcelona, um bei den Testfahrten einen Einblick zu erhalten, wer in der anstehenden Formel-1-Saison 2019 der Schnellste sein wird. Doch was können wir aus den bisherigen Ergebnissen lesen? Zweimal war Ferrari ganz vorne, gestern gar Toro Rosso - genau wie am heutigen Vormittag. Und Mercedes? Die dümpeln gemütlich am Ende des Feldes herum. Kein realistisches Bild, oder?

"Ich schaue mir die Zeiten nicht an", winkt Nico Hülkenberg ab. Er weiß, dass es derzeit wenig bringt, die Zeiten miteinander zu vergleichen, weil einfach zu viele unbekannte Faktoren mit reinspielen: Wer fährt welche und wie alte Reifen? Wie viel Sprit wurde mitgenommen? Und wie nah fährt der Fahrer dann überhaupt am Limit? Alles Faktoren, die nur das Team selbst weiß.

Der Unterschied kann dabei enorm sein: Zehn Kilogramm mehr Sprit kosten schätzungsweise 0,3 Sekunden - bei laut Reglement maximal möglichen 110 Kilogramm macht das bis zu 3,3 Sekunden aus. Allein das kann über Platz eins oder zehn entscheiden. Zwischen den einzelnen Reifenmischungen liegt wohl auch jeweils eine halbe bis eine Sekunde (das wissen noch nicht einmal die Teams zuverlässig) - und dann kommt noch das Alter der Pneus hinzu, die mit der Zeit immer stärker abbauen.

Und klar: Auch das Set-up bringt noch einmal enorme Unterschiede mit sich. "Es ist schwierig: Selbst ein anderer Motoren-Modus kann mehr als eine halbe Sekunde pro Runde ausmachen", sagt Hülkenberg. "Ich denke nicht, dass ein tieferer Blick es wert ist."

Und selbst wenn man theoretisch ein recht genaues Bild hat, muss das für die anstehende Saison nicht viel heißen. Teams wie Racing Point bringen ihr großes Update erst in Melbourne an den Start, während Renault sein Auto zum Saisonauftakt nicht mehr verändern wird - erst später. "Das Jahr ist lang, und ein wirklich gutes Update kann das Bild enorm ändern", meint Hülkenberg.

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Außerdem sei das Ergebnis dann rein auf Barcelona bezogen. "In Barcelona muss man alles mit Vorsicht betrachten. Es ist kalt, es ist anders hier, die Strecke ist ziemlich eben - Melbourne ist dann hingegen einer der unebensten Kurse", so der Deutsche weiter. Er konzentriert sich daher lieber auf seine Arbeit mit dem Team. "Die Zeit wird es eh zeigen", so sein Credo.

Mit Bildmaterial von LAT.

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