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"Nutzloser Tag": Fahrer befürworten Streichung des Medientags

Dass der Medien-Donnerstag gestrichen wird, sehen die Piloten als positiv an, doch sie fürchten, dass dies nur ein Schritt zu noch mehr Rennen sein wird

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"Nutzloser Tag": Fahrer befürworten Streichung des Medientags

Bis zu 25 Rennen könnte die Formel 1 ab 2021 theoretisch pro Saison abhalten. Um der höheren Belastung entgegenzuwirken, haben sich die Verantwortlichen etwas ausgedacht und den Zeitplan an einem Wochenende verkürzt. Der Medien-Donnerstag wird ab 2021 ersatzlos gestrichen und in kleinerer Form in den Freitag integriert.

Für die Fahrer ist das schon einmal ein guter Schritt: "Das sollte schon im kommenden Jahr so sein", findet Kimi Räikkönen, der bekanntlich nicht viel vom Umgang mit Journalisten hält und für den solche Auftritte nur lästige Pflicht sind. Für ihn ist der Donnerstag ohnehin "ein absolut nutzloser Tag".

Denn die Fahrer sagen ohnehin jeden Donnerstag das Gleiche: "Und die Hälfte davon sagen wir am Sonntag oder auch davor noch einmal", sieht er wenig Sinn im Medientag. "Hört einfach auf, die Zeit zu verschwenden!"

Pierre Gasly ist ebenfalls froh über die Streichung, weil das mehr Zeit zuhause und mit der Familie bedeutet. Allerdings denkt er dabei weniger an die Fahrer, die für ihn ohnehin den angenehmsten Job im Fahrerlager haben. Vor allem für die Mechaniker und Ingenieure sollte der verkürzte Zeitplan eine Erleichterung sein.

Auf der anderen Seite fürchten die Piloten aber, dass die Verkürzung die Ausdehnung des Rennkalenders generell nicht kompensieren kann: "Wir bereiten uns damit nur auf einen noch größeren Kalender vor - und da bin ich total dagegen", meint Carlos Sainz und schließt sich damit der überwiegenden Meinung von Fahrern und Teams an.

"Schon 22 oder 21 Rennen fühlen sich zu viel an", sagt der Spanier. "Einen zusätzlichen Tag frei zu haben, kompensiert diese 25 Rennen nicht, die wir in Zukunft haben wollen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Norman Fischer