Wer wäre bei nur zehn Saisonrennen Weltmeister geworden?

In den vergangenen 40 Jahren hätte es 13-mal einen anderen Weltmeister gegeben, wenn die Saison nur zehn Rennen umfasst hätte - Ein Blick in die alternative Realität

Wer wäre bei nur zehn Saisonrennen Weltmeister geworden?
Formel-1-Saison 2020 mit nur zehn Rennen?
Formel-1-Saison 2020 mit nur zehn Rennen?
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Im Zuge der Coronakrise wird darüber diskutiert, ob man in einer Saison mit zum Beispiel nur zehn Rennen 2020 überhaupt einen würdigen Weltmeister krönen könnte. Wir haben uns den Spaß gemacht und geschaut, wie die vergangenen 40 Formel-1-Saisons ausgegangen wären, wenn jeweils nach dem zehnten Rennen Schluss gewesen wäre.

Foto: : Erik Junius

2018: Sebastian Vettel (Ferrari) statt Lewis Hamilton (Mercedes)
2018: Sebastian Vettel (Ferrari) statt Lewis Hamilton (Mercedes)
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Mit einem Punkt Vorsprung vor Hamilton wäre Vettel zum Saisonfinale nach Silverstone gereist. Mit seinem Sieg dort hätte er den Titel eingetütet. In der Realität gibt es bekanntlich noch eine zweite Saisonhälfte, in der für Ferrari fast alles in die Hose geht ...

Foto: : Manuel Goria / Motorsport Images

2017: Sebastian Vettel (Ferrari) statt Lewis Hamilton (Mercedes)
2017: Sebastian Vettel (Ferrari) statt Lewis Hamilton (Mercedes)
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Auch hier wäre es ein spektakuläres Finale in Silverstone gewesen, zu dem Vettel in diesem Fall mit 20 Punkten Vorsprung angereist wäre. Platz sieben hätte trotz Hamilton-Sieg gereicht, um den Titel mit einem Zähler Vorsprung zu retten.

Foto: : Steve Etherington / Motorsport Images

2014: Nico Rosberg (Mercedes) statt Lewis Hamilton (Mercedes)
2014: Nico Rosberg (Mercedes) statt Lewis Hamilton (Mercedes)
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Und noch ein Titel weniger für Hamilton. 2014 wäre Rosberg mit vier Zählern Vorsprung zum Saisonfinale in Hockenheim gereist. Mit einem Heimsieg hätte er seinen Titelgewinn perfekt gemacht und wäre damit erste Weltmeister der Hybridära geworden.

Foto: : Sutton Images

2012: Fernando Alonso (Ferrari) statt Sebastian Vettel (Red Bull)
2012: Fernando Alonso (Ferrari) statt Sebastian Vettel (Red Bull)
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Kurios: Vettel hätte mit der Entscheidung in Hockenheim gar nichts zu tun gehabt! Er hat da bereits 29 Punkte Rückstand, einzig verbliebener Gegner des Spaniers wäre Mark Webber (Red Bull) gewesen. Mit seinem Sieg hätte Alonso den Titel unter Dach und Fach gebracht.

Foto: : Sutton Images

2010: Lewis Hamilton (McLaren) statt Sebastian Vettel (Red Bull)
2010: Lewis Hamilton (McLaren) statt Sebastian Vettel (Red Bull)
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Damals hätte es beim Finale in Silverstone einen Vierkampf zwischen Hamilton (127 Punkte), Teamkollege Jenson Button (121) und den Red-Bull-Piloten Vettel (115) und Webber (103) gegeben. Das Rennen gewinnt zwar Webber, doch Hamilton hätte P2 zum Titel gereicht.

Foto: : Sutton Images

2007: Lewis Hamilton (McLaren) statt Kimi Räikkönen (Ferrari)
2007: Lewis Hamilton (McLaren) statt Kimi Räikkönen (Ferrari)
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Der damalige Rookie Hamilton hätte bereits vor dem Finale auf dem Nürburgring als Weltmeister festgestanden! Zwölf Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen Fernando Alonso wären nach dem damaligen Punktesystem nicht mehr einzuholen gewesen.

Foto: : Sutton Images

1999: Eddie Irvine (Ferrari) statt Mika Häkkinen (McLaren)
1999: Eddie Irvine (Ferrari) statt Mika Häkkinen (McLaren)
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Ja, der Nordire wäre 1999 nach der Verletzung von Michael Schumacher bei einer kürzeren Saison tatsächlich Weltmeister geworden. Er wäre mit zwei Punkten Rückstand auf Häkkinen zum Finale nach Hockenheim gereist, wo er den Spieß mit einem Sieg noch umgedreht hätte.

Foto: : Sutton Images

1997: Michael Schumacher (Ferrari) statt Jacques Villeneuve (Williams)
1997: Michael Schumacher (Ferrari) statt Jacques Villeneuve (Williams)
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"Schumi" wäre mit vier Punkten Vorsprung auf den Kanadier zum Finale nach Hockenheim gekommen. P2 hätte dort zum Titel gereicht, weil Villeneuve nicht ins Ziel kommt. Und Jerez hätte es nie gegeben ..

Foto: : LAT Images

1986: Nigel Mansell (Williams) statt Alain Prost (McLaren)
1986: Nigel Mansell (Williams) statt Alain Prost (McLaren)
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Der Brite hätte seinen ersten Titel bereits lange vor 1992 gewonnen - wenn die Saison kürzer gewesen wäre. 1986 hätte er vor dem Finale in Hockenheim vier Punkte Vorsprung auf Prost gehabt. P3 hätte dort den Titel bedeutet, weil Prost kurz vor Schluss ohne Sprit ausrollt.

Foto: : LAT Images

1984: Alain Prost (McLaren) statt Niki Lauda (McLaren)
1984: Alain Prost (McLaren) statt Niki Lauda (McLaren)
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Zwei Jahre zuvor hätte der Franzose bereits vor dem Finale in Brands Hatch als Champion festgestanden. 9,5 Punkte Vorsprung wären nach dem damaligen Punkteschlüssel nicht mehr aufzuholen gewesen, sein Ausfall in Großbritannien wäre folgenlos geblieben.

Foto: : Sutton Images

1983: Alain Prost (Renault) statt Nelson Piquet (Brabham)
1983: Alain Prost (Renault) statt Nelson Piquet (Brabham)
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Und noch einmal der "Professor". Ein Jahr zuvor hätte es beim Finale in Hockenheim einen Dreikampf um den Titel zwischen Prost (39 Punkte), Piquet (33) und Patrick Tambay (31) im Ferrari gegeben. Weil die anderen beiden ausfallen, hätte Prost P4 locker zum Titel gereicht.

Foto: : Sutton Images

1982: Didier Pironi (Ferrari) statt Keke Rosberg (Williams)
1982: Didier Pironi (Ferrari) statt Keke Rosberg (Williams)
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Der Franzose hätte vor dem Finale in Brands Hatch einen Punkt Rückstand auf John Watson (McLaren) gehabt. Mit P2 hinter Lauda (McLaren) wäre er dort Weltmeister geworden - und Rosberg nur WM-Vierter! Pironis schweren Unfall in Hockenheim hätte es nie gegeben.

Foto: : Sutton Images

1981: Carlos Reutemann (Williams) statt Nelson Piquet (Brabham)
1981: Carlos Reutemann (Williams) statt Nelson Piquet (Brabham)
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Der Argentinier hätte bereits vor dem Finale in Hockenheim als Weltmeister festgestanden - und zwar deutlich! 17 Punkte liegt er da vor Piquet. Dessen Sieg in Deutschland wäre egal gewesen. Ist er in der Realität allerdings nicht ...

Foto: : LAT Images

Fazit
Fazit
15/15
Die Geschichtsbücher würden heute komplett anders aussehen. Während "Schumi" sogar achtmal Weltmeister geworden wäre, hätte Hamilton "nur" fünf Titel auf dem Konto und wäre damit auf einem Level mit Prost, der ebenfalls bei fünf stehen würde. Räikkönen und Keke Rosberg wären nie Weltmeister geworden - dafür Irvine, Pironi und Reutemann.

Foto: : Sutton Images

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