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Mick Schumacher gibt zu: "Haben den Reifenverschleiß unterschätzt"

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Mick Schumacher gibt zu: "Haben den Reifenverschleiß unterschätzt"
Autor:
Co-Autor: Jack Benyon
03.08.2019, 12:15

Stark abgefahrene Reifen machten Mick Schumacher in der Schlussphase des Sprintrennens der Formel 2 in Budapest zu schaffen: Was beim Restart schief lief

Von Platz vier aus gestartet, auf Platz acht ins Ziel gekommen: So lässt sich das Hauptrennen der Formel 2 auf dem Hungaroring in Budapest aus der Sicht von Mick Schumacher zusammenfassen. In der Schlussphase des Rennens kämpfte der Sohn von Michael Schumacher dabei mit abgefahrenen Reifen und damit mit stumpfen Waffen.

Dass die Medium-Reifen von Pirelli so stark einbrechen würden, kam für Schumacher uns sein Prema-Team ein wenig überraschend. "Es war heute kein einfaches Rennen. Wir müssen eingestehen, dass wir den Reifenverschleiß etwas unterschätzt haben", sagt er.

Schumacher hatte in Runde 8 von 37 von Soft auf Medium gewechselt, so wie die meisten Fahrer in der Spitzengruppe auch. Doch während beispielsweise Rennsieger Nicholas Latifi bis zum Ende konstante Zeiten fahren konnte, stiegen die von Schumacher um bis zu drei Sekunden an.

Daher musste er Sergio Sette Camara (DAMS) genau so passieren lassen wir Jordan King (MP). Der war allerdings auf einer anderen Reifenstrategie unterwegs, hatte spät gestoppt und fuhr am Rennende mit frischen Soft-Reifen, gegen die Schumacher auf seinen abgefahrenen Mediums chancenlos war.

Die anderen beiden Positionen hatte Schumacher beim Pflicht-Boxenstopp sowie in Runde 22 beim Restrart nach einem virtuellen Safety-Car verloren. Nobuharu Matsushita ging dabei mühelos an Schumacher vorbei.

"Die Situation war unglücklich. Ich habe in dem Moment, als das Signal auf dem Lenkrad kam, gerade nach oben geschaut und dadurch den richtigen Moment verpasst", erklärt Schumacher die Aktion, bei der er nicht glücklich aussah.

Letztlich nahm ein schwieriges Rennen für den Ferrari-Junior aber doch noch ein erfreuliches Ende. Schumacher wurde Achter, wodurch er am Sonntag in der umgekehrten Startaufstellung des Sprintrennens auf er Pole-Position stehen wird.

"Das beste an dem heutigen Rennen ist die Tatsache, dass ich morgen von Platz eins starte. Ich werde mein Bestes geben, um diese Position zu halten", sagt er. "Das wird mit solch starken Fahrern um mich herum sicherlich aufregend, aber ich werde alles geben."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Markus Lüttgens