24h Nürburgring 2018: Renault-Bestzeit im Freien Training

Das Freie Training bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring 2018 ließ erst gegen Ende schnelle Zeiten zu - Renault am schnellsten, aber keiner deckt sein Potenzial auf

24h Nürburgring 2018: Renault-Bestzeit im Freien Training

Feucht-fröhlicher Auftakt bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring: Das Freie Training zum großen Motorsport-Event auf der Nürburgring-Nordschleife begann bei feuchten, aber nie wirklich nassen Bedingungen. Erst in den letzten Minuten der Session ließ die Strecke schnelle Zeiten zu. Natürlich ging es mit gebremsten Schaum zu. Keiner wollte sein Auto riskieren und natürlich stand wieder Täuschen und Tarnen auf dem Programm. Die Aussagekraft der Zeiten ist also äußerst begrenzt.

Die Bestzeit ging letztendlich an den mcchip-dkr-Renault #35 (Schmidtmann/Hammel/Wittmer). Heiko Hammel fuhr eine Zeit von 8:26.703 Minuten, was rund sieben Sekunden langsamer war als die Bestzeit im Freien Training im vergangenen Jahr. Grund ist, dass die Strecke am Ende zwar trocken, aber noch relativ verschmutzt war. Die Bestzeit gelang Hammel erst in den letzten Sekunden des Trainings.

Auf die zweite Position fuhr der Manthey-Porsche #12 (Klohs/Kern/Olsen/Frommenwiler) aus der Pro-Am-Kategorie dank einer 8:27.853 von Dennis Olsen. Dahinter klassierten sich der Rowe-BMW #99 (Sims/Krohn/de Phillippi/Tomczyk), der Landgraf-Mercedes #16 (Heyer/Asch/Sandström/Vautier) und der Aston Martin #007 (Martin/Sörensen/Thiim/Turner), der nun doch wieder in der SP9-LG-Klasse aufgeführt wird.

Die Top 10 komplettierten der Manthey-Porsche #912 (Lietz/Pilet/Makowiecki/Tandy), der Black-Falcon-Mercedes #4 (Engel/Christodoulou/Metzger/D. Müller), der Falken-BMW #33 (Dumbreck/Dusseldorp/Imperatori/Klingmann) und der Walkenhorst-BMW #102 (Farfus/Palttala/Krognes/Schiller), der bei den wechselhaften Bedingungen zeitweise die Spitze behielt. Der beste Audi landete auf der elften Position in Form des Mücke-Audis #24 (Winkelhock/Rockenfeller/Haase/N. Müller). Rückstand: 10,649 Sekunden.

Ein paar kleinere Dramen gab es in den kleinen Klassen mit technischen Defekten, unter anderem beim Schirmer-BMW #52 (Funke/Heldmann/Scheibner/Vancampenhoudt) und beim rent2drive-Cup-Porsche #80 (Vleugels/Warum/Welschar/Sapino), die beide auf der Döttinger Höhe Probleme hatten. Auch einer der TCR-Hyundais blieb im Bereich der Grand-Prix-Strecke stehen. Außerdem meldeten Fans den Land-Audi #1(Mies/K. van der Linde/S. van der Linde/Rast) in langsamer Fahrt mit Warnblicker, das wurde aber offiziell noch nicht bestätigt.

Das erste Zeittraining startet um 20:30 Uhr und geht bis in die Nacht um 23:30 Uhr. Die Wettervorhersage ist weiter unbeständig, momentan ist es in der Eifel aber trocken.

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