Disqualifikation bei den 24h Nürburgring: Manthey verzichtet auf Berufung

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Disqualifikation bei den 24h Nürburgring: Manthey verzichtet auf Berufung
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09.07.2019, 10:58

Das Team Manthey legt gegen die Disqualifikation der Startnummer 911 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring keine Berufung ein

Die Disqualifikation des Manthey-Porsche #911 (Bamber/Christensen/Estre/L. Vanthoor), der beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2019 ursprünglich auf Platz zwei gefahren war, ist nun amtlich. Manthey verzichtet auf eine Berufung gegen die Entscheidung des Deutschen Motorsport-Bundes (DMSB).

Das Team weist jedoch jede Betrugsabsicht von sich und erklärt vielmehr, dass die in der Theorie der Balance-of-Performance (BoP) festgelegten Werte in der Praxis nicht realistisch gewesen seien.

"Der Motor unseres überprüften Fahrzeuges mit der Startnummer 911 entsprach in allen Eckpunkten der Homologation", schreibt Manthey in einer Stellungnahme. "Lediglich der vom ADAC-Technikausschuss berechnete Leistungswert passte nicht zu der uns vorgeschriebenen und auch verwendeten Restriktorgröße von 2 x 34,6 Millimeter Durchmesser."

"Wir müssen uns vorwerfen, diesen vom Veranstalter errechneten Wert weder auf dem Leistungsprüfstand in Weissach, noch auf unserem Rollenprüfstand in Meuspath auf Plausibilität überprüft zu haben", so das Team weiter. "Wir akzeptieren das Urteil und verzichten auf eine Berufung."

Mit Bildmaterial von Porsche Motorsport.

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Event 24h Nürburgring
Autor Markus Lüttgens