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Erstes MotoGP-Podium für Franco Morbidelli "nur eine Frage der Zeit"

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Erstes MotoGP-Podium für Franco Morbidelli "nur eine Frage der Zeit"
Autor:
20.07.2019, 11:02

Petronas-Pilot Franco Morbidelli zieht eine Zwischenbilanz seiner MotoGP-Saison und erhält Rückendeckung von Yamaha-Teammanager Massimo Meregalli

Im Hype um MotoGP-Rookie Fabio Quartararo ging dessen Teamkollege Franco Morbidelli in dieser Saison bisher des Öfteren unter. Doch auch er konnte das ein oder andere Highlight setzen, etwa mit Startplatz zwei in Jerez und zwei fünften Plätzen in Austin und Assen. Für die erste Saisonhälfte gibt der Italiener sich selbst 7,5 von zehn möglichen Punkten.

"Wir waren schnell, aber nicht konstant", gesteht der Petronas-Yamaha-Fahrer selbstkritisch. "In der Meisterschaft liegen wir auf dem elften Platz und ich denke, wir verdienen ein bisschen mehr, aber ich habe einige Fehler gemacht, die ich nicht hätte machen sollen. Allerdings ist der Kampf bis zu Platz sechs sehr knapp und wir haben noch die zweite Hälfte der Saison, um so viele Punkte wie möglich zu sammeln."

Massimo Meregalli, Teammanager des Yamaha-Werksteams, traut Morbidelli noch jede Menge zu: "Aus meiner Sicht zeigt Franco gute Leistungen. Wir haben ihn zwar noch nicht auf dem Podium gesehen, aber ich denke, das ist nur eine Frage der Zeit. Vielleicht hatte er in gewisser Weise etwas Pech, Fabio als Teamkollege zu bekommen, aber er schlägt sich dennoch gut. Wir sehen, dass er schnell ist."

Morbidelli weiß: Kleinigkeiten machen den Unterschied

Das auch am Rennsonntag umzusetzen, ist angesichts der Leistungsdichte in der MotoGP jedoch alles anderes als einfach, weiß Morbidelli, der sein mittlerweile zweites Jahr in der Königsklasse bestreitet. "Es gibt eine wirklich große Gruppe von Fahrern, die um die Spitzenplätze kämpfen können, und es ist toll, in diesem Kampf dabei zu sein", sagt der Italiener.

"Ich habe in Rennen mit Fahrern gekämpft, die Rennen gewonnen haben und auf dem Podium standen. Wenn der Kampf so eng ist, sind es die kleinen Details, die Streckencharakteristik und auch Glück, die den Unterschied ausmachen. Das motiviert uns, noch härter für den Erfolg zu arbeiten." 2018 noch mit Marc-VDS-Honda unterwegs, konnte er in diesem Jahr beim neuen Kundenteam von Yamaha andocken.

Für Morbidelli ein Glücksgriff: "Die Anpassung läuft gut, und wir müssen nur noch ein paar Dinge verstehen, um unter allen Bedingungen konkurrenzfähig zu sein. Ich arbeite sehr gut mit dem Team zusammen, und ich fühle mich sehr wohl mit ihnen. Das ist das Wichtigste, denn es ermöglicht mir, ruhiger und präziser zu arbeiten", zeigt sich der 24-Jährige zufrieden und nimmt sich für den Rest der Saison viel vor.

Meregalli über den Austausch zwischen Rossi & "Morbido"

"Die Zahlen sagen, dass ich in der zweiten Saisonhälfte besser bin. Im Jahr 2016 war ich in der zweiten Jahreshälfte insgesamt Erster oder Zweiter, im Jahr 2017 gewann ich die Meisterschaft. Es gibt viele Rennstrecken, die ich liebe, wie mein Heimrennen in Misano und den Grand Prix von Malaysia, der für das ganze Team wirklich etwas Besonderes sein wird."

Massimo Meregalli

Massimo Meregalli glaubt, dass Morbidelli es aufs Podium schaffen kann

Foto: LAT

Ähnlich wie Meregalli glaubt auch Morbidelli selbst daran, dass ein Podestplatz in Reichweite ist. "Ich wüsste nicht, warum es nicht möglich sein sollte, auf das Podium zu steigen. Aber im Moment planen wir, die Bereiche ins Visier zu nehmen, in denen uns noch etwas fehlt." Wie etwa zu wenig Grip in der Beschleunigung: "Das ist mit Sicherheit unser Schwachpunkt. Daran müssen wir arbeiten."

Diese Absicht teilt er mit Werkspilot Valentino Rossi, der ebenfalls über mangelnde Beschleunigung und Traktion klagt. Wie tauschen sich er und sein V46-Zögling eigentlich aus? "Während des Rennwochenendes denke ich nicht, dass sie viel reden, denn sie verbringen so viel Zeit in der Box, dass sie danach ihre Ruhe haben wollen", weiß Meregalli. "Aber zu Hause mit Sicherheit. Das gibt gewiss beiden etwas."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Autor Juliane Ziegengeist