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Meister ihrer Klassen: Was Marquez über die Erfolge von Jonathan Rea sagt

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Meister ihrer Klassen: Was Marquez über die Erfolge von Jonathan Rea sagt
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06.12.2019, 11:02

Marc Marquez und Jonathan Rea dominieren ihre Meisterschaften seit Jahren - Wie der MotoGP- über den Superbike-Champion und ein mögliches Duell denkt

In Sachen Konstanz konnte Marc Marquez in der MotoGP-Saison 2019 niemand das Wasser reichen. Zwölf Siege und sechs zweite Plätze sicherten dem Honda-Piloten seinen sechsten Titel in der Königsklasse, und das innerhalb von sieben Jahren. Seine direkte Konkurrenz kann da bei weitem nicht mithalten.

Blickt man aber über den Tellerrand hinaus, etwa in Richtung Superbike-WM, ist ein Fahrer dem Vergleich durchaus gewachsen. Denn Jonathan Rea dominiert die WSBK seit Jahren in etwa so wie Marquez die MotoGP. Einzig sein Titelgewinn 2019 gestaltete sich deutlich schwerer als im Falle des Spaniers.

Denn während ihm schon bald niemand mehr gefährlich werden konnte, sah es in der Superbike-WM zunächst nach einem Durchmarsch für Neuankömmling Alvaro Bautista aus, der von der MotoGP gewechselt war und die ersten elf Saisonläufe in Folge gewann. Rea musste sich stets mit Platz zwei begnügen.

Als Bautistas Siegesserie riss und er immer häufiger Fehler machte, schlug dann aber die Stunde des Weltmeisters, der sich in Magny-Cours schließlich den vorzeitigen Titelgewinn sicherte. In insgesamt 37 Rennen (25 herkömmliche, zwölf Sprintrennen) verpasste er das Podest nur dreimal, war nie schlechter als P5.

Auf die Erfolge des nunmehr fünffachen Superbike-Champions angesprochen, verrät Marquez: "Natürlich verfolge ich die Superbike-WM, denn es ist eine weitere wichtige Meisterschaft für Motorräder. Und ich habe mir auch das Wochenende in Magny-Cours angesehen", an dem Rea den Titel holte.

"Es war interessant zu sehen, wie sich die Situation über die Saison hinweg entwickelt hat", kommentiert der MotoGP-Pilot das Duell zwischen Rea und Bautista, mit dem er die Saison zuvor noch die Strecke teilte. "Alvaro ist im vergangenen Jahr noch hier gefahren, in diesem Jahr fuhr er dort. Er zeigte ein starkes Niveau."

Auf die Frage, ob er sich gerne mal im direkten Duell mit Rea messen würde, reagiert Marquez verhalten: "Superbike ist Superbike und MotoGP ist MotoGP. Es ist daher schwer zu sagen, wie ein Kampf mit ihm aussehen würde." 2012 fuhr Rea ersatzweise zwei MotoGP-Rennen für Honda. Er wurde Achter und Siebter.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie MotoGP
Autor Juliane Ziegengeist