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Porsche-Carrera-Cup Spielberg: Vierter Saisonsieg für Larry ten Voorde

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Porsche-Carrera-Cup Spielberg: Vierter Saisonsieg für Larry ten Voorde
08.06.2019, 20:23

Der Niederländer Larry ten Voorde gewinnt das Samstagsrennen des Porsche-Carrea-Cup auf dem Red-Bull-Ring vor Dylan Pereira und lobt den Verfolger

Im Porsche-Carrera-Cup Deutschland jubelte Larry ten Voorde (Overdrive Racing) am Samstag über einen Start-Ziel-Sieg. Der Niederländer gewann den fünften Saisonlauf auf dem österreichischen Red- Bull-Ring in Spielberg vor Dylan Pereira (Lechner Racing). Luca Rettenbacher (HRT Motorsport) fuhr bei seinem Heimrennen auf den dritten Platz.

"Das war ein sehr intensives Rennen. Dylan Pereira war richtig stark und lange Zeit direkt hinter mir. In den letzten Runden konnte ich mich dann aber entscheidend absetzen", so ten Voorde. Für den 22-Jährigen ist es der vierte Sieg in dieser Saison.

Die Zuschauer in der Steiermark erlebten ein actionreiches Rennen, das von vielen Überholmanövern geprägt war. Ten Voorde behauptete die Führung nach dem Start gegen Pereira, doch wegen einer Kollision von mehreren Fahrzeugen musste das Rennen in der ersten Runde unterbrochen werden. Somit gab es einen Re-Start hinter dem Safety-Car.

Wieder konnte sich ten Voorde durchsetzen, aber Pereira hielt den Druck auf den Führenden hoch. Der Luxemburger versuchte mehrfach, ten Voorde zu überholen. In der Schlussphase löste sich der Huber-Pilot von Pereira und überquerte nach 17 Runden mit einem Vorsprung von 0,8 Sekunden die Ziellinie. "Es ist mein erster Podiumsplatz diese Saison, das macht mich sehr glücklich. Von den Zeiten her wäre auch ein Sieg drin gewesen, vielleicht gelingt mir das ja am Sonntag", erzählte Pereira.

Hinter den beiden kämpfte ein Trio um den dritten Platz: Zunächst hielt Porsche-Junior Julien Andlauer (Lechner Racing) den Bronzerang. Doch der Franzose rutsche in der fünften Runde von der Fahrbahn und verlor seine Position an Rettenbacher. Zwischenzeitig zog Henric Skoog (Overdrive Racing) am 24-Jährigen vorbei.

Doch Rettenbacher konterte und sicherte sich als bester Österreicher Platz drei. "Hier auf das Podium zu fahren, ist ein absoluter Traum von mir gewesen. Kurz vor Schluss habe ich leider einen Fehler gemacht, wodurch Henric Skoog mich überholen konnte. Umso glücklicher bin ich, dass ich in der letzten Runde noch das entscheidende Manöver setzen konnte", fasst Rettenbacher zusammen.

Den vierten Platz belegte als bester Fahrer des Carrera-Cup-Talentpool Leon Köhler (HRT Motorsport). Hinter dem Deutschen folgten Skoog und Toni Wolf (Car Collection Motorsport). Andlauer sah die Zielflagge als Siebter vor dem Polen Igor Walilko (Overdrive Racing). "Eigentlich lief zunächst alles super und ich war auf Podiumskurs. Dann bin ich ins Kiesbett gerutscht und habe einige Plätze verloren. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich enttäuscht, weil ein viel besseres Ergebnis möglich gewesen wäre", so Andlauer.

Auf der zwölften Position beendete Porsche-Junior Jaxon Evans (Project 1) das Rennen. "Beim Start hatte ich Kontakt mit ein paar anderen Fahrzeugen. Dadurch war meine Lenkung leider etwas verbogen, was das Rennen für mich natürlich erschwert hat. Das Ergebnis ist trotzdem ziemlich enttäuschend für mich, aber am Sonntag werde ich wieder angreifen", so Evans.

Bester Amateur-Fahrer wurde Carlos Rivas (Black Falcon Team Textar). Die Plätze dahinter sicherten sich sein Teamkollege Philipp Sager und Matthias Jeserich (CARTECH Motorsport). Insgesamt vier Österreicher fahren an diesem Wochenende vor heimischer Kulisse: Rettenbacher, Sebastian Daum, Nicolas Schöll und Sager. Auch das Team Lechner Racing stammt aus der Alpenrebublik.

Durch seinen Sieg konnte ten Voorde seine Führung in der Meisterschaft ausbauen. Er ist mit 110 Punkten Spitzenreiter. Zweiter ist Andlauer mit 52,5 Zählern vor Pereira (47 Punkte). In der Amateur-Klasse belegt Rivas mit 102,5 Zählern P1. Bester Rookie ist nach fünf Läufen Evans (78,5 Zähler).

Der sechste Lauf des Porsche-Carrera-Cup Deutschland findet ebenfalls im Rahmen des GT-Masters auf dem Red-Bull-Ring statt. Das Rennen beginnt am Sonntag um 11:40 Uhr. Ammermüller startet von der Pole-Position.

Mit Bildmaterial von Porsche.

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