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Jenson Button: Beim Off-Road-Debüt 17 Stunden lang in der Wüste gestrandet

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Jenson Button: Beim Off-Road-Debüt 17 Stunden lang in der Wüste gestrandet
Autor:
25.11.2019, 12:45

Jenson Buttons erster Start beim Off-Road-Rennen Baja 1000 endet mit einem Ausfall, nachdem der Formel-1-Weltmeister eine Nacht in der Wüste verbringen muss

Bei seinem ersten Start bei einer Off-Road-Rallye hat der frühere Formel-1-Weltmeister Jenson Button gleich die Besonderheiten dieser Disziplin zu spüren bekommen. Nach einem Ausfall bei der Baja 1000 strandete Button in der mexikanischen Wüste - und musste dort die gesamte Nacht verbringen.

"Nach dieser Baja 1000 können wir eine Geschichte erzählen. Es ist eine tolle Geschichte, aber nicht die, welche wir erzählen wollten", schreibt Button bei Instagram. Bei dem Rennen über 1.000 Meilen war Button, der einen Pick-up-Truck fuhr, dessen Lackierung an die seines Brawn aus der WM-Saison 2009 erinnerte, gute gestartet.

 

Doch dann: "Nach 235 Meilen hörten mein Beifahrer Terry Madden und ich plötzlich ein ziemlich lautes Geräusch, und dann war der Vortrieb weg. Das Differential war kaputt", berichtet Button. Damit war seine Fahrt beendet.

"Das Problem war, dass wir uns den abgelegensten Ort für unseren Ausfall ausgesucht hatten. Wir mussten die ganze Nacht und insgesamt 17 Stunden unter dem Sternenhimmel verbringen. Die einzigen Leute, die wir gesehen haben, waren andere Rennteilnehmer, die uns baten, ihrer dreckigen Scheinwerfer reinigen können."

Die restliche Zeit verbrachten Button und Beifahrer Madden mit Lagerfeuer-Romantik. "Wir haben ein Feuer gemacht, um das wir uns ständig kümmern mussten, da wir dort nur Zweige finden konnten. Ernährt haben wir uns von Energieriegeln."

"Terry und ich haben den Moment der Ruhe genossen und uns Geschichten erzählt, die immer mit 'so ist die Baja' endeten. Das war eine Erfahrung fürs Leben, wenn auch nicht die, die ich erwartet hatte", so Button.

Mit Bildmaterial von Jenson Button (Instagram).

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Rennserie Rallye
Autor Markus Lüttgens