WEC Fuji: Toyota im dritten Training klar vorne

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WEC Fuji: Toyota im dritten Training klar vorne
Markus Lüttgens
Autor: Markus Lüttgens
14.10.2017, 04:52

Toyota-Pilot Sebastien Buemi legt im nassen dritten Training der WEC in Fuji das Tempo vor. Das Qualifying wird aufgrund des Wetters vorverlegt.

#61 Clearwater Racing Ferrari 488 GTE: Weng Sun Mok, Keita Sawa, Matt Griffin
#25 CEFC Manor TRS Team China ORECA 07-Gibson: Roberto Gonzalez, Simon Trummer, Vitaly Petrov
#66 Ford Chip Ganassi Team UK Ford GT: Stefan Mücke, Olivier Pla
#2 Porsche Team Porsche 919 Hybrid: Timo Bernhard, Earl Bamber, Brendon Hartley
#71 AF Corse Ferrari 488 GTE: Davide Rigon, Sam Bird

Toyota hat sich mit einer Bestzeit im dritten Freien Training von Fuji für das Heimrennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Stellung gebracht. Sebastien Buemi fuhr bei erneut nassen Bedingungen am Steuer des TS050 Hybrid, den er sich im Rennen mit Kazuki Nakajima und Anthony Davidson teilt, am Samstagvormaitag (Ortszeit) eine Zeit von 1:35.414 Minuten. Damit unterbot er den Bestwert von Porsche-Pilot Andre Lotterer aus dem ersten Freien Training am Freitag um gut eine Zehntelsekunde und distanzierte den Rest des Feldes recht deutlich.

Der zweitplatzierte Porsche #2 (Bernhard/Bamber/Hartley) hatte 0,850 Sekunden Rückstand. Für die WM-Spitzenreiter fuhr Earl Bamber die schnellste Runde. Auf den weiteren Plätzen folgten der Porsche #1 (Jani/Lotterer/Tandy) und der zweite Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez).

WEC Fuji: Das Ergebnis des dritten Trainings

In der LMP2-Klasse ging auch im dritten Training die Bestzeit an die Mannschaft von Jackie-Chan-DC. Alex Brundle fuhr kurz vor Ende der einstündigen Session im Oreca07 eine Zeit von 1:43.745 und verdrängte damit den Rebellion-Oreca #13 (Beche/Heinemeier Hansson/Piquet) um die Winzigkeit von zwei Tausendstelsekunden von der Spitze.

Die GTE-Pro-Klasse sah wie schon im ersten Training am Freitag eine Doppelführung der beiden Werks-Porsche. Richard Lietz fuhr im 911 RSR mit der Startnummer 91 in 1:47.742 Minuten die Bestzeit. Teamkollege Frederic Makowiecki im Schwesterauto mit der #92 war gut sechs Zehntelsekunden langsamer, Harry Tincknell im Ganassi-Ford #67 lag als Dritter schon mehr als eine Sekunde zurück. Schnellster der GTE-Am war der Proton-Porsche #77 (Ried/Cairoli/Dienst).

Aufgrund der Wettervorhersagen wurde das Qualifying in Fuji um eine halbe Stunde auf 7:00 Uhr MESZ vorgezogen, da der Regen in Fuji im Laufe des Nachmittags stärker werden soll.

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