Rallye-WM verhandelt über Rückkehr nach Argentinien 2023

Die Rallye Argentinien könnte 2023 in den WRC-Kalender zurückkehren: FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem bestätigt entsprechende Verhandlungen

Rallye-WM verhandelt über Rückkehr nach Argentinien 2023

2023 könnte die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) nach drei Jahren Pause wieder einen Lauf in Argentinien austragen. "Ja, darüber verhandeln wir im Moment", erklärte FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem am Rande der Rallye Dakar auf entsprechende Nachfrage.

Von 1980 bis 2019 war die Rallye Argentinien, die mit Wertungsprüfungen wie "El Condor" zu den Klassikern der Rallye-WM gehört, nur in den Jahren 1995 und 2010 nicht Teil des WRC-Kalenders gewesen. Die 2020 geplante Ausgabe musste aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt werden, 2021 und 2022 war der Lauf in Südamerika nicht Teil des Kalenders.

Die Rückkehr nach Argentinien ist Ben Sulayem als früherem Rallye-Piloten ein besonderes Anliegen. "Ich bin ein paar Mal in Argentinien gefahren und kann mich noch gut daran erinnern, wie sehr der Motorsport dort angenommen wird. Auch meine Resultate waren gut, daher habe ich nur gute Erinnerungen", sagt er.

Und doch müsse für ein Comeback der Rallye Argentinien das Gesamtkonzept stimmen. "Die Veranstaltungen müssen stabil und nachhaltig sein", betont Ben Sulayem. "Die WRC in Argentinien wäre nichts Neues. Sie war schon dort. Es muss aber von der Regierung, der FIA und dem Promoter selbst kommen."

"Wir werden also sehen. Ich glaube, die Regierung ist sich der Geschichte bewusst und hat in der Vergangenheit ein großes Engagement für den Rallyesport gezeigt", verbreitet der FIA-Präsident Zuversicht.

Mit Bildmaterial von LAT.

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