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Die Freitagsfahrer der Formel 1 2023 in der Übersicht

Jeder Formel-1-Fahrer muss in der Saison 2023 einem Nachwuchspiloten für ein Training sein Cockpit überlassen - Die Übersicht: Wer hat schon ausgesetzt und wer muss noch?

Felipe Drugovich, Aston Martin AMR23

Zak Mauger / Motorsport Images

Freitagsfahrer sind in der Formel 1 nichts Neues, doch seit der Saison 2022 gibt es eine neue Regel, die Nachwuchsfahrern einen besseren Zugang zur Königsklasse verschaffen soll. Jedes Team ist demnach verpflichtet, zweimal in der Saison einen Nachwuchsfahrer im Freien Training fahren zu lassen.

 

Das geht aus Artikel 32.4 c) des Sportlichen Reglements der Formel 1 hervor. In dem heißt es wortwörtlich: "On one (1) occasion in each car entered for the Championship during each Championship, each Competitor must use a driver who has not participated in more than two (2) Championship races in their career."

 

Das bedeutet, dass jeder Stammfahrer einmal einen anderen Piloten ans Steuer lassen muss, der bislang nicht mehr als zwei Grands Prix in seiner Karriere absolviert hat. Das heißt, dass Mercedes etwa nicht zweimal George Russell aussetzen lassen kann: Auch Lewis Hamilton muss sein Auto einmal in der Saison abtreten.

 

Weitere Einsätze über das Kontingent hinaus sind nicht verboten.

 

Fahrer wie Robert Kubica, der bei Alfa Romeo regelmäßig an Freitagen zum Einsatz kam, gehören nicht mit zum Kontingent. Zwar dürfen auch erfahrene Piloten wie Kubica an Freitagen eingesetzt werden, allerdings zählt das nicht zum vorgeschriebenen Einsatz von Rookies, da er schon weit mehr als zwei Grands Prix in seiner Karriere absolviert hat.

 

Stammfahrer-Rookies wie Oscar Piastri oder Logan Sargeant müssen hingegen nicht aussetzen, da sie ihre Pflicht mit ihrem ersten Einsatz im Grunde selbst erfüllt haben.

Auch der während der Saison zu AlphaTauri gekommene Daniel Ricciardo braucht sein Cockpit nicht abgeben, da sein Vorgänger Nyck de Vries die Vorgabe als Rookie bereits erfüllt hatte.

 

In unserer Übersicht kannst du sehen, welcher Formel-1-Stammfahrer 2023 schon für welchen Fahrer Platz machen musste und wem noch einmal Aussetzen in der Saison bevorsteht.

 

Die Übersicht der Freitagsfahrer 2023

Team Fahrer Freitagsfahrer Grand Prix
Austria Red Bull Netherlands Max Verstappen United Kingdom Jake Dennis United Arab Emirates Abu Dhabi
Mexico Sergio Perez France Isack Hadjar United Arab Emirates Abu Dhabi
Italy Ferrari Monaco Charles Leclerc Israel Robert Schwarzman United Arab Emirates Abu Dhabi
Spain Carlos Sainz Israel Robert Schwarzman Netherlands Niederlande
Germany Mercedes United Kingdom Lewis Hamilton Denmark Frederik Vesti United Arab Emirates Abu Dhabi
United Kingdom George Russell Denmark Frederik Vesti Mexico Mexiko
France Alpine France Pierre Gasly Australia Jack Doohan Mexico Mexiko
France Esteban Ocon Australia Jack Doohan United Arab Emirates Abu Dhabi
United Kingdom McLaren United Kingdom Lando Norris Mexico Patricio O'Ward United Arab Emirates Abu Dhabi
Australia Oscar Piastri - -
Switzerland Alfa Romeo China Guanyu Zhou France Theo Pourchaire United Arab Emirates Abu Dhabi
Finland Valtteri Bottas France Theo Pourchaire Mexico Mexiko
United Kingdom Aston Martin Spain Fernando Alonso Brazil Felipe Drugovich United Arab Emirates Abu Dhabi
Canada Lance Stroll Brazil Felipe Drugovich Italy Italien
United States Haas Denmark Kevin Magnussen United Kingdom Oliver Bearman Mexico Mexiko
Germany Nico Hülkenberg United Kingdom Oliver Bearman United Arab Emirates Abu Dhabi
Italy AlphaTauri Japan Yuki Tsunoda
France Isack Hadjar Mexico Mexiko
Australia Daniel Ricciardo* - -
United Kingdom Williams United States Logan Sargeant - -
Thailand Alexander Albon United Kingdom Zak O'Sullivan United Arab Emirates Abu Dhabi

Kursiv: Fahrer zählt nicht für die Freitagsfahrer-Regel

* Daniel Ricciardo muss nicht aussetzen, da er Nyck de Vries ersetzt, der als Rookie die Regel bereits erfüllt hat

Die Übersicht der Freitagsfahrer nach Grand Prix

Grand Prix Freitagsfahrer Team Ergebnis
Bahrain Bahrain - - -
Saudi Arabia Saudi-Arabien - - -
Australia Australien - - -
Azerbaijan Aserbaidschan - - -
United States Miami - - -
Monaco Monaco - - -
Spain Spanien - - -
Canada Kanada - - -
Austria Österreich - - -
United Kingdom Großbritannien - - -
Hungary Ungarn - - -
Belgium Belgien - - -
Netherlands Niederlande Israel Robert Schwarzman Italy Ferrari 19. (+2,951)
Italy Italien Brazil Felipe Drugovich United Kingdom Aston Martin 18. (+1,483)
Singapore Singapur - - -
Japan Japan - - -
Qatar Katar - - -
United States USA - - -
Mexico Mexiko United Kingdom Oliver Bearman United States Haas 15. (+1,595)
France Isack Hadjar Italy AlphaTauri 17. (+2,223)
Australia Jack Doohan France Alpine 18. (+2,391)
Denmark Frederik Vesti Germany Mercedes 19. (+3,219)
France Theo Pourchaire Switzerland Alfa Romeo 20. (keine Zeit)
Brazil Brasilien - - -
United States Las Vegas - - -
United Arab Emirates Abu Dhabi Brazil Felipe Drugovich United Kingdom Aston Martin 2. (+0,288)
Israel Robert Schwarzman Italy Ferrari 8. (+0,631)
Denmark Frederik Vesti Germany Mercedes 12. (+0,743)
Australia Jack Doohan France Alpine 13. (+0,793)
France Theo Pourchaire Switzerland Alfa Romeo 14. (+1,020)
Mexico Patricio O'Ward United Kingdom McLaren 15. (+1,042)
United Kingdom Jake Dennis Austria Red Bull 16. (+1,136)
France Isack Hadjar Austria Red Bull 17. (+1,172)
United Kingdom Zak O'Sullivan United Kingdom Williams 18. (+1,388)
United Kingdom Oliver Bearman United States Haas 20. (+1,497)

Freitagsfahrer gibt es in der Formel 1 seit 2003 und wurden zunächst für kleinere Teams als Ausgleich für teurere Testtage gesehen. Ab 2004 durfte jedes Team, das in der Vorsaison nicht unter den Top 4 der Konstrukteursmeisterschaft gelandet war, einen zusätzlichen dritten Fahrer im Freitagstraining einsetzen.

 

Ab 2007 wurde diese Regel gestrichen. Jedes Team durfte dann nur noch mit zwei Fahrern antreten - unabhängig davon, ob es sich um einen Stamm- oder Freitagsfahrer handelt.

Das hat sich bis 2021 nicht geändert. Viele Teams haben es als Chance genutzt, jungen Fahrern schon vorzeitig Kilometer in einem Formel-1-Boliden zu verschaffen, da Testfahrten im Laufe der Zeit immer eingeschränkt waren.

 

Andere Teams haben es hingegen als gute Möglichkeit gesehen, etwas Extrageld zu verdienen.

 

Eine Fotostrecke mit 10 vergessenen Freitagsfahrern findest du auf Motorsport-Total.com.

Übersicht der Formel-1-Freitagsfahrer 2022

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