Droht Sauber die rote Laterne, weil Manor nachlegt?

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Droht Sauber die rote Laterne, weil Manor nachlegt?
Petra Wiesmayer
Autor: Petra Wiesmayer
07.05.2016, 12:41

Manor wird in Barcelona mit einigen Updates am MR04 anreisen. Damit will man einen weiteren Schritt Richtung Mittelfeld vollziehen und Sauber hinter sich lassen.

Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05
Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05, in der Startaufstellung
Verbremser von Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05
Verbremser von Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05
Pascal Wehrlein, Manor and Ullrich Fritz, Team Principal Mercedes-AMG HWA
Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05
Dreher: Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05
Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05
Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05

Das würde bedeuten, dass der Rennstall aus Hinwil zum ersten Mal in der Geschichte des Teams auf den letzten Platz der Konstrukteurswertung abrutscht. Im bisher schlechtesten Jahr – 2014 – konnten sich die Schweizer Dank besserer Platzierungen wenigstens noch vor Caterham behaupten.

Manor-Pilot Pascal Wehrlein gab sich am Rande des DTM-Rennens in Hockenheim jedenfalls sehr zuversichtlich, dass er und sein Team den Sprung schaffen könnten. Wie (fast) der gesamte Rest der Teams bringt auch Manor zum ersten Europarennen Updates mit – am Heckflügel, Unterboden und Frontflügel.

Bildergalerie: Manor in der Formel 1

„Wir bekommen einige kleinere Updates für Barcelona. Ich hoffe, dass wir damit einen Schritt machen und die Reifen besser zum Arbeiten bekommen“, sagte Wehrlein. „Wir waren in den vergangenen Rennen immer im Kampf mit Sauber. Es wäre schön, wenn wir nun den Schritt vor Sauber schaffen würden.“

Sauber wird nämlich mit einem unveränderten C35 antreten und auch den anschließenden zweitätigen Test auslassen. „Wir haben den ersten In-Season-Test in Barcelona gestrichen. Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens werden wir beim Grand Prix von Spanien kein Update für das Auto dabei haben. Zweitens haben wir keinen jungen Fahrer, der die Testfahrer-Kriterien erfüllt“, meldete das Team am Dienstag via Twitter.

 

Am Rande des Grand Prix von Russland hatte Teammanager Beat Zehnder allerdings zugegeben, dass die Kassen bei Sauber ziemlich leer sind. Die Kosten für 2017 seien immens hoch, „für ein kleines Team wie Sauber ist das wirklich schwierig.“

„Es geht nicht nur um die Autos und darum, dass man keine Teile von einem Jahr zum anderen mitnehmen kann, es ist die ganze Liste der Investitionen, die man machen muss, wie die Heizdecken und... und... und... Wir reden hier von Millionen und Abermillionen und das ist für ein kleines Team eine sehr schwierige Zeit.“

Die Aussichten für Sauber scheinen alles andere als rosig...

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