Entscheidung gefallen: Red Bull will Honda-Motoren für 2019

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Entscheidung gefallen: Red Bull will Honda-Motoren für 2019
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
Co-Autor: Charles Bradley
19.06.2018, 06:41

Laut Informationen von 'Motorsport.com' hat sich Red Bull dazu entschieden, ab der Formel-1-Saison 2019 mit Honda-Motoren anzutreten – Bestätigung noch ausstehend

Lange hat Red Bull mit der Entscheidung gezögert, nun ist sie offenbar getroffen worden: Das österreichisch-britische Formel-1-Team mit Sitz in Milton Keynes beendet laut Informationen von 'Motorsport.com' seine langjährige Zusammenarbeit mit Renault und wechselt zur Formel-1-Saison 2019 den Motorenpartner. Wie Schwesterteam Toro Rosso setzt Red Bull künftig auf Honda-Power.

Die offizielle Bestätigung dieser Entscheidung steht noch aus, könnte jedoch bereits vor dem Grand Prix von Frankreich am Wochenende erfolgen – obwohl Red Bull eigentlich angekündigt hatte, seinen Entschluss erst beim Heimrennen des Teams in Österreich vorstellen zu wollen. Noch-Lieferant Renault wiederum hatte auf eine rasche Entscheidung gedrängt. Eben diese soll bereits am Montagabend an einzelne Partner kommuniziert worden sein.

Red Bull war auf Nachfrage nicht für einen Kommentar verfügbar.

Zuletzt hatte sich das Team beim Grand Prix von Kanada in Montreal noch einmal ein Bild von den jüngsten Ausbaustufen von Renault und Honda gemacht, weil beide Hersteller mit Updates nach Nordamerika gereist waren. Anschließend, so hatte es Red Bull angekündigt, werde man die Daten sichten und eine fundierte Entscheidung treffen.

Die F1-Historie von Red Bull:

Red Bull ist bereits seit 2007 mit Renault-Motoren in der Formel 1 aktiv und hat zwischen 2010 und 2013 vier Mal in Folge beide WM-Titel erzielt. Bitter für Renault ist nun, dass die Marke einerseits ein Kundenteam verliert, andererseits aber auch die klare Renault-interne Messlatte für sein eigenes Werksteam, das sich aufgrund des gleichen Antriebs bisher gut mit Red Bull vergleichen konnte.

Honda hingegen präsentiert sich 2018 im Vergleich zu den McLaren-Pannen-Jahren 2015 bis 2017 deutlich verbessert, was am Ende wohl den Ausschlag zugunsten des japanischen Herstellers gegeben haben dürfte – zumal Red Bull bei Honda auch einen Werksstatus genießen könnte.

Jonathan Noble hat ebenfalls zu diesem Artikel beigetragen

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