Formel 1
Formel 1
02 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
25 Tagen
R
Spielberg 2
09 Juli
-
12 Juli
Nächster Event in
32 Tagen
16 Juli
-
19 Juli
Nächster Event in
39 Tagen
31 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
54 Tagen
R
Silverstone 2
06 Aug.
-
09 Aug.
Nächster Event in
60 Tagen
13 Aug.
-
16 Aug.
Nächster Event in
67 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
81 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
88 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
102 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächster Event in
109 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
123 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
137 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
144 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
158 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächster Event in
172 Tagen
Details anzeigen:

Ex-McLaren-Teamchef Ron Dennis: Warum er sich philantropisch engagiert

geteilte inhalte
kommentare
Ex-McLaren-Teamchef Ron Dennis: Warum er sich philantropisch engagiert
Autor:
12.04.2020, 13:37

Warum der frühere McLaren-Boss Ron Dennis dem Kommerz abgeschworen hat und sich stattdessen lieber für den guten Zweck einsetzt

"Ich habe eine komplett neue Richtung eingeschlagen", sagt Ron Dennis. In der Tat: 2017 stieß er laut eigener Aussage sämtliche Anteile an Unternehmen ab, die er bis dahin besessen hatte. Heute hat er nichts mehr mit Motorsport oder McLaren am Hut, also dem Rennstall und dem Automotive-Giganten, die er beide über Jahrzehnte führte.

"Meine Welt ist nun das Philantropische", sagt Dennis im Gespräch mit 'Sky'. Bedeutet: Dennis engagiert sich für wohltätige Zwecke, sucht dabei aber nicht den eigenen Vorteil, sondern das Wohl aller Beteiligten.

So zum Beispiel in der anhaltenden Coronavirus-Krise, in der Dennis aus dem Familien-Ersparten rund eine Million Euro an den Nationalen Gesundheitsdienst NHS in Großbritannien spendete.

So erklärt Dennis seine neue Sichtweise

Um Aktionen wie diese zu begründen, holt Dennis ein wenig aus und erklärt: "Ich erinnere mich, wie nach dem Zweiten Weltkrieg manche Firmen ein Vermächtnis hatten. Mars, General Motors, Coca-Cola. Sie hatten ein Vermächtnis, weil sie sich im Krieg engagiert hatten."

"Es gab Einzelpersonen und Marken, die den anderen Weg eingeschlagen hatten. Ihr Vermächtnis ist, dass sie eben nicht Flagge gezeigt haben. Wenn sie sich aber damit wohlfühlen, dann soll es so sein."

"Mein Vermächtnis wird sein: Ich habe das Bestmögliche versucht - mit Wissen, Expertise und Detailversessenheit, also den Eigenschaften, die meinen Stil zu meiner aktiven Zeit in der kommerziellen Welt ausgezeichnet haben."

Keine Kritik an der ehemaligen Konkurrenz

Ein Urteil über andere, gerade aus der Formel-1-Szene, will sich Dennis nicht anmaßen. Jeder müsse mit der aktuellen Coronavirus-Situation auf seine Weise umgehen. Einige Teams zum Beispiel setzen auf Kurzarbeit und Lohnkürzungen.

"Ich werde niemanden kritisieren", sagt Dennis dazu. "Unterm Strich muss jeder das tun, was er für richtig hält. Sie müssen mit ihren Gedanken leben und mit ihrem Handeln. Und sie müssen zufrieden mit ihrem Spiegelbild sein."

"Egal ob Fußballer, Rennfahrer oder Sportler allgemein, es ist alles Unterhaltung. Sie müssen mit ihrem Gewissen leben. Und manche Leute müssen gewisse Dinge aus kommerziellen Erfordernissen tun, einfach, um das Überleben sicherzustellen."

Mit Bildmaterial von LAT.

Nächster Artikel
Silverstone in umgekehrter Richtung? Lando Norris fände es "cool"

Vorheriger Artikel

Silverstone in umgekehrter Richtung? Lando Norris fände es "cool"

Nächster Artikel

Jean Todt nicht wie Roosevelt: Trotz Coronakrise keine weitere FIA-Amtszeit

Jean Todt nicht wie Roosevelt: Trotz Coronakrise keine weitere FIA-Amtszeit
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen