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Freude bei Günther Steiner: Haas in Australien eindeutig "Best of the Rest"

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Freude bei Günther Steiner: Haas in Australien eindeutig "Best of the Rest"
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble, Adam Cooper
16.03.2019, 13:01

Haas freut sich über einen gelungenen Auftakt in die neue Formel-1-Saison: P6 und P7 beweisen eigene Stärke - Keine Angst vor neuerlichem Melbourne-Debakel

Bei Haas herrscht nach dem Qualifying in Melbourne große Zufriedenheit. Man konnte die guten Leistungen der Testfahrten bestätigen und sogar noch ausbauen . Dass Romain Grosjean und Kevin Magnussen Sechster und Siebter werden konnten, macht Teamchef Günther Steiner sehr stolz: "Das ist eine fantastische Ausgangsposition für morgen."

Besonders freut ihn aber, dass beide Fahrzeuge direkt hintereinander stehen. "Wir sind Sechster und Siebter - nicht Sechster und Zwölfter. Das heißt, wir haben nicht nur eine gute Runde gesetzt oder ein magisches Set-up für die Strecke gefunden. Wir sind in Australien 'Best of the Rest'", so Steiner. "Das zeigt, dass das Auto gut ist."

Vor allem Grosjean zeigt sich ziemlich zufrieden mit dem Gefährt: "Das Auto hat sich seit Beginn des Jahres gut angefühlt, und zum Qualifying konnten wir die Pace noch einmal erhöhen." Vorher habe man sogar den Motor mit Absicht runtergedreht. "Wir wussten ja, dass wir stark sind", lacht Grosjean auf die Gründe angesprochen. "Wir wussten, wie viel wir durch den Motorenmodus noch zulegen können."

Im dritten Training habe man ein kleines Bisschen aufgedreht, um sich an die richtigen Bremspunkte zu gewöhnen, "aber dann haben wir im Qualifying alles freigesetzt", so Grosjean. Auch Magnussen ist von dem neuen Haas beeindruckt: "Es ist verrückt, dass andere Autos noch schneller sind, denn das fühlt sich schon sehr, sehr schnell an", meint der Däne.

Magnussen: Trotz "beschissener Runde" P7

Für die Konkurrenz ist der Haas auf jeden Fall das Auto, das es im Mittelfeld zu schlagen gilt. Selbst bei Renault musste man zugeben, dass Haas die bessere Pace hat und wohl auch nicht zu bezwingen gewesen wäre, wenn man in Q3 eingezogen wäre. Der Abstand im letzten Abschnitt spricht eine deutliche Sprache: Mehr als zwei Zehntelsekunden fehlten der Konkurrenz auf den langsameren der beiden Haas.

 

Und dabei war Kevin Magnussen überhaupt nicht zufrieden: "Das war eine beschissene Runde", hadert er. "Ich habe nicht alles aus dem Auto bekommen und in Q1 einen großen Fehler gemacht. Dadurch musste ich noch einen weiteren Reifensatz verwenden und hatte in Q3 dann nur einen", so der Däne. "Normalerweise hätten wir spielend auf einem Satz durchkommen müssen, und dann hatte ich in Q3 nur eine Runde - und die war nicht so toll."

Ein paar Zehntelsekunden seien laut ihm noch drin gewesen, wenn er sich nicht in Kurve 6 verbremst hätte. Weiter nach vorne wäre es aber wohl kaum gegangen, denn die Topteams sind schon ein Stückchen weg gewesen - wenn auch nicht so weit wie früher. Fast vier Zehntelsekunden fehlten Grosjean auf Charles Leclerc, doch der Franzose möchte nicht ausschließen, dass man morgen im Rennen nicht doch vor einem Topfahrer liegen kann.

Keine Wiederholung vom Boxendebakel 2018

Eine Chance bietet sich am Start, "und ich bin nicht sicher, ob sie die Pace haben, um wieder zurück zu überholen", sagt er. Denn in Melbourne gibt es keine großen Bremszonen für eine gute Chance. "Man braucht hier schon Eier, um ein Manöver zu setzen", sagt Grosjean. Somit besteht für ihn auch eine gute Möglichkeit, dass es Pierre Gasly trotz Red-Bull-Stärke nicht nach vorne schafft.

Die Zeichen für ein gutes Haas-Ergebnis sind also vorhanden. Diesmal muss man es nur besser machen als im Vorjahr, als zwei verpatzte Boxenstopps ein gutes Ergebnis zunichtemachten. "Wir dürfen die Fehler nicht wiederholen", mahnt Teamchef Steiner, weiß aber auch: "Nach dem Fehler hier haben wir keine weiteren mehr gemacht. Wir sind also zuversichtlich, dass wir es diesmal hinbekommen. Es ist ja nicht so, dass die Strecke hier für lose Räder sorgt."

Romain Grosjean

Dieses Bild soll sich am morgigen Sonntag nicht wiederholen

In die gleiche Kerbe schlägt auch Grosjean: "Das Team wächst und wird viel besser. Seit dieser Verrücktheit in Melbourne hatten wir 20 Rennen - und davon einige gute. Wir haben viel bezüglich der Boxenstopps unternommen, und ich mache mir für morgen absolut keine Sorgen."

Übrigens: Trotz seiner Unsafe-Release wird Kevin Magnussen seinen siebten Startplatz behalten dürfen. Er hatte während des Qualifyings Sergio Perez behindert, doch die Rennkommissare beließen es bei einer Geldstrafe von 5.000 Euro.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Melbourne
Subevent Qualifying
Autor Norman Fischer