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Hülkenberg zu Renault-Aus: "Schade, dass die Reise enden wird"

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Hülkenberg zu Renault-Aus: "Schade, dass die Reise enden wird"
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29.08.2019, 13:14

Nico Hülkenberg hat sich kurz nach der Bestätigung der Ocon-Verpflichtung über sein Aus bei Renault geäußert: Er ist traurig, dass die Reise zu Ende geht

Nach der Renault-Bekanntgabe von Esteban Ocon steht fest: Nico Hülkenberg muss sich für 2020 ein neues Team suchen. Der Deutsche hat auf sozialen Netzwerken auf seinen Abgang reagiert. Er findet es "schade", das Werksteam nach drei gemeinsamen Jahren verlassen zu müssen.

"Es ist schade, dass die gemeinsame Reise mit Renault nach der Saison enden wird, gerade weil man die gesteckten Ziele bis dato noch nicht erreichen konnte", schreibt der Emmericher auf Twitter und Instagram. Er wollte ursprünglich mit Renault die Top 3 angreifen.

Das ist ihm jedoch nicht gelungen. Die Saison 2019 verlief bislang sehr enttäuschend, ein negatives Highlight war Hülkenbergs Ausfall bei seinem Heimrennen auf dem Hockenheimring. Danach kippte die Stimmung.

"Ganzes Bündel an Faktoren" führte zur Entscheidung

"Immer wenn Nico kurz davor ist, Großes zu erreichen, entgleitet es ihm. Er sabotiert sich selbst", kritisierte ihn Renault-Teamchef Cyril Abiteboul nach dem Deutschland-Grand-Prix. Zuvor, rund um den Frankreich-Grand-Prix, stellte er noch in Aussicht, dass Hülkenbergs Reise im Team weitergehen könnte.

Und auch der 32-Jährige ging davon aus, wie man seiner Aussage am Donnerstag des Hockenheim-Wochenendes entnehmen kann: "Derzeit ist nichts in Stein gemeißelt, aber ich denke, ich bleibe ziemlich wahrscheinlich im Team."

 

Seine Zukunft hing allerdings auch mit jener von Valtteri Bottas zusammen. Denn das Mercedes-Team musste sich zwischen dem Finnen und Esteban Ocon für das zweite Cockpit neben Lewis Hamilton entscheiden. Bottas darf bleiben.

Und Ocon erhält seine Chance bei Renault. Dort wäre er schon vor einem Jahr fast untergekommen, doch damals entschied sich Abiteboul für Daniel Ricciardo. Nun muss deshalb Hülkenberg weichen.

"Wir hatten gehofft, diese Saison einen weiteren Schritt nach vorne zu machen, was aber bislang leider nicht gelang", sieht der Deutsche ein. Mit mageren 17 Punkten liegt er im Moment nur auf WM-Rang 14 (Ricciardo: 22 Punkte/Platz elf).

"Da es bei der Fahrerwahl bekanntermaßen nicht allein auf die Performance ankommt, sondern ein ganzes Bündel an Faktoren berücksichtigt wird, ist die Gesamtsituation jetzt so wie sie ist", schreibt Hülkenberg.

Im Hinblick auf 2020 ist Hülkenberg "entspannt"

Er habe sich die Situation "sicherlich gerne anders vorgestellt". In den verbleidenden neun Rennen will er dennoch den "maximal möglichen Erfolg" für das Team herausholen. Was 2020 mit ihm passieren wird, ist noch offen. Er ist ein Kandidat beim Haas-Team, bestätigte Günther Steiner.

"In Hinblick auf 2020 bin ich persönlich entspannt. Es gibt aber derzeit noch nichts Finales zu berichten." Von Seiten der Renault-Führung dankt Abiteboul Hülkenberg für dessen "phänomenales Engagement" und seinen "enormen Beitrag" zu den Fortschritten in den vergangenen drei Jahren.

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"Als Nico zu uns kam, war das Team Neunter. Er hat uns im Vorjahr den vierten Platz gebracht und war Siebter in der Fahrer-WM. Das Auslaufen seines Vertrags hat uns die Entscheidung schwergemacht", betont der Franzose.

Hülkenberg sei schließlich ein "Eckpfeiler" des Erfolgs gewesen. "Der erste Abschnitt der laufenden Saison war etwas herausfordernder", merkt er die schwächelnden Ergebnisse an,"aber ich weiß, dass wir uns darauf verlassen können, dass er auch im zweiten Saisonabschnitt gemeinsam mit dem Team starke Leistungen abliefern wird."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer