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Instabil, aber schnell: Max Verstappen über Auftakt sehr glücklich

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Instabil, aber schnell: Max Verstappen über Auftakt sehr glücklich
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
19.02.2020, 18:35

Drei Dreher, aber ein Auto, das überall schnell ist - Max Verstappen ist nach dem Formel-1-Testauftakt 2020 optimistisch

Platz vier, eine halbe Sekunde Rückstand auf Mercedes mit einem weicheren Reifen, dazu zwei Dreher: Die nackten Fakten betrachtend, war der Testauftakt von Red Bull nicht das Gelbe vom Ei. Doch wie immer beim Test ist die Wahrheit auf der Metaebene zu suchen.

Und hier ist Max Verstappen äußerst optimistisch: "Ich denke, das war ein guter Tag. Die Zusammenarbeit zwischen Auto und Motor funktioniert gut. Das ist für uns das Wichtigste."

Bilder: Formel-1-Testfahrten Barcelona 2020

"Und es ist überall schnell. Das ist ebenfalls eine gute Sache. Die Zuverlässigkeit scheint ebenfalls besser zu sein. Alles in allem ist das sehr positiv." Mit 168 Runden spulte Max Verstappen die meisten Runden von allen ab - mehr als zweieinhalb Grand-Prix-Distanzen!

Nachdem Red Bull in den vergangenen Jahren bei den Auftaktrennen oftmals nicht aus dem Quark kam, wird es dieses Jahr wichtig werden, schon bei Auftakt mit von der Partie zu sein. Ob die Basis diesmal stärker ist? "Natürlich. Das muss sie ja sein", entgegnet der niederländische Hoffnungsträger.

 

Verstappen hatte am Mittwoch zwei Dreher: "Ich glaube, ich bin [vor der Schikane im letzten Sektor] ein wenig auf den Dreck geraten. Deshalb habe ich mich gedreht. Dann habe ich das Auto noch einmal in Kurve 2 verloren."

"Das kann passieren, wenn man versucht, das Limit zu finden und schaut, was man mit dem Auto anstellen kann. Zum Glück habe ich keine Beschädigungen davongetragen, das ist das Wichtigste."

Bleibt da nur noch die Knallerzeit von Lewis Hamilton, der auf einem härteren Reifen eine halbe Sekunde schneller war. "Da schauen wir nicht drauf", entgegnet Verstappen. Schließlich weiß keiner, wer mit wie viel Sprit gefahren ist.

Ergebnis des ersten Testtages aus Barcelona

"Wir schauen nur auf uns selbst und wo wir uns verbessern können. Für uns ging es darum, Runden abzuspulen und verschiedene Dinge zu testen. Das ist uns gelungen."

"Wir haben das Auto auf jeden Fall in den Bereichen verbessert, in denen wir es wollten", so der 22-Jährige weiter. "Wir haben viele Runden gedreht, alle Teile getestet und sehen, wie wir sie weiter verbessern können. Heute war ein gutes Beispiel dafür, wie man es machen sollte. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Tag. Hoffen wir, dass das genug sein wird." Jedenfalls war es genug, um Toto Wolff zu beunruhigen ...

Mit Bildmaterial von LAT.

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