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Max Verstappen: Vettel zwar ein guter Fahrer, aber nicht "magisch"

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Max Verstappen: Vettel zwar ein guter Fahrer, aber nicht "magisch"
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23.04.2019, 07:31

Red-Bull-Pilot Max Verstappen analysiert Sebastian Vettels Leistungen gegen seine bisherigen Teamkollegen - Christian Horner prophezeit spannende neue Ära

Sebastian Vettel und Max Verstappen gerieten in der Vergangenheit schon des Öfteren aneinander. Zuletzt kamen sich der Ferrari-Pilot und der Red-Bull-Pilot im Qualifying und im Rennen beim Grand Prix von China in die Quere. Vettel erkämpfte sich zwar im direkten Duell Rang drei, in der WM-Wertung liegt dennoch weiterhin Verstappen mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Deutschen.

Verstappen mauserte sich in den ersten drei Rennen mit einem dritten und zwei vierten Plätzen zum ersten Mercedes-Verfolger. Vettel erwischte hingegen einen durchwachsenen Saisonauftakt mit dem ersten Podium in Schanghai.

Seiner Favoritenrolle konnte der viermalige Weltmeister bislang nicht gerecht werden. In den Augen des 21-Jährigen ist Vettel zwar immer schon ein "guter Fahrer" gewesen, wie er der 'Gazzetta dello Sport' verrät - "ansonsten gewinnt man keine vier WM-Titel".

Horner: "Max ist in Bestform"

"Allerdings dachte ich nie, dass er magisch sei." Verstappen begründet diese Aussage mit dem internen Red-Bull-Duell 2014, als Daniel Ricciardo die Oberhand gewinnen konnte (238 zu 167 WM-Punkten). Ein ähnliches Bild zeige sich nun bei Ferrari.

"Das bestätigt sich gerade wieder mit Leclerc, der es ihm ebenfalls sehr schwer macht." In den ersten Saisonrennen begegneten sich der Monegasse und der Deutsche bereits mehrfach auf der Strecke. Die Teamorder in China ließ die Gemüter erhitzen.

Bei Red Bull ist im Moment kein Anlass für eine Teamorder gegeben, zu klar sieht die Rollenverteilung aus. Verstappen holte 39 von insgesamt 52 Punkten für Red Bull. Als neuer Teamleader mache er einen "bemerkenswerten Job", lobt Teamchef Christian Horner bei 'Sky'.

"Zu diesem Zeitpunkt in der Saison geht es darum, Punkte anzuhäufen. Der Abstand zu den Jungs vorne ist noch nicht sehr groß, er ist immer noch Dritter vor den beiden Ferraris", so der Brite stolz.

Es sei wichtig, in dieser Phase des Jahres nicht "zu viel" Boden auf die Konkurrenz zu verlieren. Was Red Bull zugutekommt: "Er ist derzeit in Bestform und genießt diese Position. Er hat drei sehr starke Grands Prix in diesem Jahr gezeigt."

Seit dem Kanada-Rennen 2018 konnte Horner eine deutliche Steigerung bei Verstappen erkennen. Ab dem siebten Saisonrennen schaffte der Niederländer zehn Podestplätze bis Saisonende, davon zwei Siege (Österreich, Mexiko).

"Spannende Zeiten stehen der Formel 1 bevor"

In dieser Saison hätte Verstappen die Chance auf ein erneutes Podium auch in Bahrain gehabt: Als Charles Leclerc im Ferrari langsamer wurde, holte ihn Verstappen ein. Allerdings durfte er vor dem Ziel aufgrund der Safety-Car-Phase nicht überholen.

"Er hatte Pech, dass er in Bahrain nicht auf dem Podium stand und in China hat er Sebastian nach dem zweiten Stopp attackiert. Er ist ein sehr überlegtes Rennen gefahren und holte schließlich den vierten Platz", lobt ihn Horner.

"Das Aufregende an ihm ist, dass er sich nur noch weiter entwickeln und besser werden wird", ist der Teamchef überzeugt. Er prophezeit eine neue Ära: "Spannende Zeiten stehen der Formel 1 bevor, mit Max und aufstrebenden Talenten wie Charles Leclerc."

Die beiden 21-Jährigen könnten die Königsklasse in den kommenden Jahren dominieren, spekuliert Horner. Verstappen selbst hat kein Problem mit starker Konkurrenz - auch nicht im eigenen Team. "Ich würde es natürlich akzeptieren, wenn Leclerc und ich eines Tages Teamkollegen werden."

Das treffe aber auch auf Lewis Hamilton zu. Dass der Brite fünf WM-Titel gewonnen hat und nun wieder die Weltmeisterschaft anführt, ist dem Niederländer "egal".

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer