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Neuer Job für Ex-Ferrari-Boss: Arrivabene kämpft jetzt gegen COVID-19

Der frühere Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene unterstützt in der Coronakrise die Region Trentino, zu der er eine besondere Verbindung hat

Maurizio Arrivabene will helfen. Deshalb hat er sich laut einem Bericht der 'Gazzetta dello Sport' in seinem Heimatland Italien den Behörden angeschlossen, die die Rückkehr zur Normalität in der Provinz Trentino begleiten sollen. Arrivabene als ehemaliger Ferrari-Teamchef in der Formel 1 wird in beratender Funktion beteiligt sein.

Der 63-Jährige kennt die Region gut aus seiner beruflichen Vergangenheit: Im bekannten Skiort Madonna di Campiglio hat er jahrelang die traditionellen Ferrari-Medientage organisiert - vor seiner Ferrari-Zeit auch als hochrangiger Manager bei Hauptsponsor Philip Morris.

In Madonna di Campiglio hat Arrivabene laut der 'Gazzetta dello Sport' übrigens die vergangenen Wochen der strengen Ausgangsbeschränkungen verbracht. Bei der Aufhebung der Sperren zum 4. Mai 2020 wird er vor Ort in einer speziellen Arbeitsgruppe tätig sein.

Der Werdegang von Arrivabene

Arrivabene, Jahrgang 1957, hatte 1997 beim Tabakkonzern Philip Morris begonnen und war dort in den folgenden Jahren zum Vizepräsidenten für die weltweite Kommunikation des Unternehmens aufgestiegen.

Im Rahmen dieser Tätigkeit lernte er Ferrari kennen und wechselte 2014 vom Sponsor ins Rennteam: Arrivabene wurde unmittelbar nach dem Saisonfinale zum Teamchef bestellt und trat die Nachfolge von Marco Mattiaci an.

Knapp vier Jahre später trennte sich Ferrari von Arrivabene. Die Rolle des Teamchefs übernahm zum Januar 2019 der bisherige Technische Direktor Mattia Binotto.

Unter der Führung von Arrivabene hatte Sebastian Vettel seine ersten Ferrari-Siege erzielt, nicht aber den angestrebten WM-Titelgewinn.

Mit Bildmaterial von Sutton.

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