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Sebastian Vettel: Formel-1-Autos sind nicht ferngesteuert

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Sebastian Vettel: Formel-1-Autos sind nicht ferngesteuert
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27.07.2018, 11:52

Die Ingenieure am Kommandostand nehmen in der Formel 1 großen Einfluss auf das Auto auf der Strecke – Ferngesteuert würden die Boliden aber nicht werden

Sebastian Vettel, Ferrari on his Triumph motorbike
Sebastian Vettel, Ferrari SF71H
Sebastian Vettel, Ferrari
Sebastian Vettel, Ferrari, signs an autograph for a fan
Sebastian Vettel, Ferrari SF71H
Sebastian Vettel, Ferrari SF71H, on the grid

In der Formel 1 erhalten die Ingenieure am Kommandostand viele Daten, die dazu genutzt werden, dem Fahrer auf der Strecke zu helfen. Laut Sebastian Vettel werden die Autos in der Königsklasse aber nicht durch die Ingenieure an der Box ferngesteuert. Der Fahrer sei noch immer im Mittelpunkt und würde das Geschehen auf der Strecke bestimmen, so der Deutsche. Das Team könne einem Fahrer aber helfen, Dinge zu sehen, die er im Cockpit nicht erkennen kann. Deshalb sei der Austausch zwischen dem Piloten und den Ingenieuren an der Box sehr wichtig, um Erfolgreich zu sein.

"Du fährst das Auto, du hast das Gefühl für die Reifen und wo du weiß, wo du im Rennen gerade steckst", so Vettel. "Du bist der, der gegen die Konkurrenz antritt, aber die Mannschaft an der Box sieht manchmal Dinge, die du im Cockpit nicht sehen kannst." Das Team könne die Leistung der anderen Autos und die Rundenzeiten auswerten. Es hätte einen Überblick über die beste Boxenstrategie und würde deshalb diese Entscheidungen treffen. Vettel erklärt: "Wir wissen nicht, was 20 Sekunden hinter uns vorgeht, deshalb müssen wir auf die Mannschaft zählen können."

"Ich verstehe, dass die Menschen den Eindruck erhalten, alles sei von außen ferngesteuert, aber das ist nicht fair", stellt der Heppenheimer klar. "Die Autos und die Technologie sind sehr komplex. Es braucht deshalb mehr als drei oder vier Mechaniker wie es in der Formel 1 noch vor 40 oder 50 Jahren der Fall war." Die komplizierte Technik der Autos sei durch die Karosserie verdeckt. Außer den "Techniknerds" würden die Fans lieber sehen wollen, wenn die Fahrer in ihren Autos ans Limit gehen und guten Rennsport bieten. In der Formel 1 habe es aber immer eine Wechselwirkung zwischen "Technologie und Racing" gegeben so Vettel.

Bildergalerie: Sebastian Vettel in Ungarn

Der Fahrer sei trotzdem das "Schlüsselelement" in der Formel 1, weil er das Auto steuert, so der Deutsche. Er sagt: "Es ist nicht unsere Schuld, dass die Technik so kompliziert geworden ist. Ich wünsche mir für die Zukunft eine Vereinfachung der Technologie, damit die Menschen einen besseren Eindruck erhalten." Vettel verstünde, warum viele von einer ferngesteuerten Formel 1 sprechen. Er stellt aber klar: "Es ist nicht fair, denn ich fahre das Auto und ich weiß, dass auch meine Kollegen die Kontrolle über ihr Auto haben."

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