Formel 1
Formel 1
02 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
27 Tagen
R
Spielberg 2
09 Juli
-
12 Juli
Nächster Event in
34 Tagen
16 Juli
-
19 Juli
Nächster Event in
41 Tagen
31 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
56 Tagen
R
Silverstone 2
06 Aug.
-
09 Aug.
Nächster Event in
62 Tagen
13 Aug.
-
16 Aug.
Nächster Event in
69 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
83 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
90 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
104 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächster Event in
111 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
125 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
139 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
146 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
160 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächster Event in
174 Tagen
Details anzeigen:

Szafnauer fürchtet: F1 bei Herstellern wegen Corona keine Priorität mehr

geteilte inhalte
kommentare
Szafnauer fürchtet: F1 bei Herstellern wegen Corona keine Priorität mehr
Autor:
11.05.2020, 13:44

In der Corona-Krise zieht Formel-1-Teamchef Otmar Szafnauer Vergleiche zum Honda-Rückzug 2008 - Der Rennsport könnte für Hersteller bald keine Priorität mehr haben

Die finanziellen Folgen der Corona-Krise für die Formel 1 machten sich bereits im ersten Quartal mit einem Rückgang der Einnahmen um 84 Prozent bemerkbar. Da die Teams über die Preisgelder unmittelbar an den Einnahmen beteiligt sind, trifft der Verlust auch sie hart. Die Sorge um die Zukunft einiger Teams ist groß.

Denn auch andere Geldquellen sprudeln angesichts der Corona-Krise längst nicht mehr so stark wie zuvor. Otmar Szafnauer, Teamchef von Racing Point, befürchtet daher, dass sich die Hersteller künftig auf das Geschäft mit Straßenfahrzeugen konzentrieren wollen, anstatt ihre Formel-1-Programme am Laufen zu halten.

"Die Sache mit den Herstellern, nicht so sehr in der Formel 1, sondern in ihrem regulären Geschäft der Entwicklung, Konstruktion und des Verkaufs von Straßenfahrzeugen ist die: Es ist ein sehr, sehr kostenintensives Geschäft", sagt Szafnauer in einem Interview mit 'Sky Sports F1'. Ihre Fixkosten seien enorm.

Verkauf von Autos wichtiger als der Rennsport

Umso härter treffe sie die Krise: "Wenn sie dich einem Punkt im Lebenszyklus deiner Autos erwischt, an dem du gerade Milliarden und Abermilliarden von Dollar investiert hast und nun hoffst, einen Teil durch Autoverkäufe zurückzuerhalten, was aber nicht geschieht, dann könnte dies meiner Meinung nach große Auswirkungen haben."

Jeder große Autohersteller müsse sich jetzt die Frage stellen, ob der Rennsport wirklich sein täglich Brot ist. "Nein, das ist er nicht, der Verkauf von Autos schon", so Szafnauer. "Also treffen entsprechende Entscheidungen." Der Racing-Point-Teamchef weiß, wovon er spricht, denn er hat genau das mit Honda schon mal durchlebt.

Er war deren Direktor für Strategie und Geschäftsplanung in der Formel 1, als sich die Marke am Ende der Saison 2008 - ausgelöst durch die Wirtschaftskrise - aus dem Sport zurückzog. Szafnauer erinnert sich, "dass Honda so lange gewartet hat, wie sie konnten, weil sie sich damals nicht aus dem Rennsport zurückziehen wollten".

Erinnerungen an Hondas Formel-1-Rückzug

"Aber leider sah es 2008 einfach so aus, als ob die Finanzkrise kein Ende nehmen würde, und es sah so aus, als würden sich ihre Autoverkäufe nie wieder erholen. Da beschlossen sie, sich zurückzuziehen." Als sich die Verkäufe schließlich doch wieder stabilisiert hatten, konnte der Hersteller wieder zurückkommen.

Szafnauer erwartet unter den aktuellen Umständen ein ähnliches Szenario: "Wir werden darüber hinwegkommen. Die Autoverkäufe werden sich erholen, es könnte einen Nachholbedarf geben, aber wir werden das überstehen." In der Zwischenzeit sei es vor allem wichtig, "dass wir so bald wie möglich mit den Rennen beginnen".

Mit Bildmaterial von LAT.

Nächster Artikel
Renault-Teamchef: Es gibt Wichtigeres als den "pinken Mercedes"

Vorheriger Artikel

Renault-Teamchef: Es gibt Wichtigeres als den "pinken Mercedes"

Nächster Artikel

Zocken, Sprachkurs, Training: Was Hamilton während Corona treibt

Zocken, Sprachkurs, Training: Was Hamilton während Corona treibt
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Juliane Ziegengeist