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Warum Nico Hülkenberg als Tennisspieler öfter versagt

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Warum Nico Hülkenberg als Tennisspieler öfter versagt
Autor:
Co-Autor: Oleg Karpov
07.08.2018, 08:04

Ein guter Tennisspieler wäre aus Nico Hülkenberg wohl nicht geworden, denn er erzählt, warum er regelmäßig gegen Daniil Kwjat verliert, obwohl er besser sei

Nico Hülkenberg ist ein angesehener Rennfahrer, doch zum großen Schritt als Tennisprofis hätte es bei ihm wohl nicht gereicht, auch wenn er regelmäßig gegen andere Piloten spielt. Daniel Ricciardo oder Nico Rosberg gehörten schon zu den Gegnern des Deutschen, am meisten spielt er aber gegen Daniil Kwjat - und verliert. "Dabei bin ich eigentlich der bessere Spieler", lacht Hülkenberg im Gespräch mit 'Motorsport.com'.

Trotzdem gewinnt am Ende meist der Russe, wofür Hülkenberg aber eine schlüssige Erklärung hat: "Ich habe für Tennis einfach nicht die richtige Einstellung", so der Renault-Pilot. "Ich spiele immer mit vollem Risiko und will Gewinnschläge anbringen, mache dabei aber viele Fehler und schlage ins Netz oder ins Aus."

Kwjat sei hingegen die Art Spieler, die einfach in Ruhe alle Bälle zurückbringt. "Er hat keine Rückhand und spielt immer nur Slice-Bälle. Slice, Slice, Slice und Lobs. Dafür hat er für die Lobs ein unglaubliches Gefühl. Seine Lobs landen immer perfekt an der Linie und das frustriert mich einfach mega", sagt Hülkenberg.

Der Emmericher ist zu ungeduldig für das Spiel Kwjats, doch auf den Motorsport will er seine Einstellung nicht transportieren. Denn dort fühlt sich sein Verhalten für ihn natürlich an, weil er damit aufgewachsen ist. "Darin liegt auch mein natürliches Talent", sagt er. "Ich gehe dort auch immer auf das bestmögliche Resultat, aber ich kann auch nur das Auto fahren, das ich habe."

Tennis ist für den Deutschen hingegen eher Training und Spaß. "Es ist für uns eine gute Übung. Man rennt, und es gibt verschiedene Dinge, die man trainiert. Und man hat Spaß", sagt er. "Aber ich brauche im Tennis einfach mehr Geduld." Vielleicht sollte er wieder öfter gegen Ricciardo spielen, der im nächsten Jahr ja sein Teamkollege bei Renault wird. "Ich denke, da gewinne ich", lacht Hülkenberg.

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