24h Daytona 2019: Cadillac bestimmt feuchtes Auftakttraining

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24h Daytona 2019: Cadillac bestimmt feuchtes Auftakttraining
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24.01.2019, 16:33

Action Express Racing legt mit einer Doppel-Bestzeit bei den 24 Stunden von Daytona los - Allerdings beinhaltet die feuchte Sitzung wenig Aussagekraft

Nach heftigen Gewittern am Donnerstagmorgen empfing der Daytona International Speedway die Teilnehmer der 57. Ausgabe zum 24-Stunden-Rennen mit einer feuchten Strecke. Die erzielten Zeiten blieben damit weit über den Werten, die beim Vortest Anfang Januar erzielt worden waren. Ganz für die Katz könnten die gefahrenen Runden trotzdem nicht sein, denn die Wettervorhersage sagt mittlerweile - anders als noch am gestrigen Mittwoch - Regen für den Sonntag voraus.

Trotzdem entschieden sich viele Teams, nur Installationsrunden abzuspulen oder gleich ganz in der Garage zu bleiben. 40 der 47 Fahrzeuge ließen sich Zeiten notieren, aber in vielen Fällen keine aussagekräftigen. Bei abtrocknender Strecke holte sich Ex-Formel-1-Pilot Felipe Nasr im Action-Express-Cadillac #31 (Nasr/Curran/Derani) die Bestzeit in 1:36.108 Minuten. Die Aussagekraft ist natürlich extrem begrenzt. (Ergebnis des 1. Freien Trainings bei den 24 Stunden von Daytona 2019)

Mit dem zweiten Action-Express-Fahrzeug #5 (Barbosa/Conway/Albuquerque/Fittipaldi) und dem JDC-Miller-Cadillac #85 (Goikhberg/Vautier/DeFrancesco/Barrichello) kamen zwei weitere Cadillac DPi-V.R auf die Positionen zwei und drei. Jonathan Bomarito folgte im Joest-Mazda #55 (Bomarito/Tincknell/Pla) mit einem Abstand von 2,453 Sekunden. Die fünfbeste DPi-Zeit gelang überraschend Rene Binder beim ersten Renneinsatz des neuen Juncos-Cadillacs #50 (Owen/Binder/Canapino/Kaiser) überhaupt.

Der Österreicher musste aber zwei GTLM-Boliden den Vortritt lassen. Fred Makowiecki stellte die traditionelle Stärke des Porsche 911 RSR im Regen wieder einmal unter Beweis und ließ sich in 1:45.334 Minuten Gesamtrang fünf in der #911 (Pilet/Tandy/Makowiecki) notieren, gefolgt von Mathieu Jaminet in der #912 (Bamber/Vanthoor/Jamiet).

Auf Gesamtrang acht kam mit dem Paul-Miller-Lamborghini #48 (Sellers/Hardwick/Lewis/Caldarelli) der beste GTD; Corey Lewis fuhr eine Zeit von 1:46.577 Minuten. Um den Spitzenreiter in der LMP2-Klasse zu finden, musste man bereits auf Rang elf im Tableau scrollen: Henrik Hedman brachte den DragonSpeed-Oreca #81 (Hedman/Hanley/Lapierre/Allen) auf 1:46.657 Minuten.

Da kein weiterer Regen erwartet wird, dürfte das zweite Training deutlich aussagekräftiger werden. Es ist auf 19:30 Uhr MEZ angesetzt und wird bereits die Generalprobe für das Qualifying darstellen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie IMSA
Autor Heiko Stritzke