Johann Zarco: Wie Jorge Lorenzo vor seinem Ducati-Durchbruch?

Bei Avintia deutete Johann Zarco an, dass er gut mit der Ducati Desmosedici harmoniert - Der Franzose erkennt Parallelen zu Jorge Lorenzos Zeit bei Ducati

Johann Zarco: Wie Jorge Lorenzo vor seinem Ducati-Durchbruch?

Mit ansprechenden Leistungen bei Avintia hat sich Johann Zarco in diesem Jahr für den Ducati-internen Aufstieg ins Pramac-Team empfohlen. In der MotoGP-Saison 2021 pilotiert der Franzose eine aktuelle Desmosedici und möchte konstant starke Ergebnisse einfahren.

Die Entwicklung von Zarco bei Ducati erinnert an den Weg, den Jorge Lorenzo in der Saison 2017 ging. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Ducati Desmosedici lief es in der zweiten Saisonhälfte deutlich besser. Im Jahr darauf folgten dann Siege, bevor Lorenzo den Wechsel zu Honda bekannt gab. Steht nun auch Zarco vor dem großen Durchbruch?

"Als Jorge ein gutes Gefühl aufbauen konnte, lief es gut. Bei mir ist es beinahe identisch", vergleicht Zarco, der auch Parallelen zu Jack Miller erkennt: "Ich habe Miller beobachtet. Ende der vergangenen Saison war er sehr stark. Er war im Training schnell, konnte aber auch die Rennen gut beenden. Das war bei den finalen Rennen der Saison 2020 ebenfalls so."

"Ich weiß, dass es möglich ist. Ich weiß aber auch, dass ich noch ein paar Dinge an meinem Fahrstil ändern muss", bemerkt der Franzose. "Ich will aber meine Stärken beibehalten. Deshalb ist es so schwierig. Es liegt nicht am Motorrad oder am Fahrer. Es geht darum, eine bessere Basis in Kombination mit der Maschine zu schaffen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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