Yamaha plant mehr MotoGP-Tests mit Cal Crutchlow

Cal Crutchlow kam in der MotoGP-Saison 2021 als Ersatzpilot zum Einsatz, testete aber weniger als erwartet: 2022 soll sich das laut Yamaha ändern

Yamaha plant mehr MotoGP-Tests mit Cal Crutchlow

Cal Crutchlows aktive MotoGP-Karriere ging in der Saison 2020 zu Ende. Bei LCR-Honda machte der Brite Platz für Alex Marquez. Yamaha nutzte die Chance und verpflichtete Crutchlow als Testpilot, nachdem das Experiment mit Jorge Lorenzo scheiterte.

Doch Crutchlow absolvierte in seinem ersten Jahr als Yamaha-Testfahrer nicht nicht so viele Tests wie erwartet. Stattdessen kam er auf Grund der Verletzung von Franco Morbidelli und später auf Grund der Suspendierung von Maverick Vinales bei vier Grands Prix zum Einsatz.

Er saß bei den beiden Österreich-Rennen sowie bei den Rennen in Silverstone und Aragon auf der M1. Crutchlow beendete alle vier Rennen, schaffte es aber nicht in die Punkteränge.

Wird Crutchlow in diesem Jahr seiner eigentlichen Aufgabe nachkommen und für Yamaha testen? "Ja, wir werden mehr machen", erklärt Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis. "Es sind mehr Tests für 2022 geplant. Es gibt ein klares Bekenntnis vom Unternehmen."

Cal Crutchlow

Cal Crutchlow verpasste bei seinen vier Einsätzen die Top 15

Foto: Motorsport Images

Doch Crutchlows Tests in Europa werden nicht die einzigen Testfahrten von Yamaha sein. "Wir werden dennoch eine Hybrid-Operation betreiben, bei der in Japan und Europa viele Tests absolviert werden", schildert Lin Jarvis.

"Es wird aber mehr Europäer im Team geben. Wir werden weiterhin an beiden Standorten testen. Mit Cal geht es definitiv weiter. Es gibt bereits eine Vereinbarung mit ihm. Er wird auch weiterhin für uns testen", kommentiert der Yamaha-Verantwortliche.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
MotoGP 2022: Sind acht Ducatis eine Gefahr für das Gleichgewicht der Serie?
Vorheriger Artikel

MotoGP 2022: Sind acht Ducatis eine Gefahr für das Gleichgewicht der Serie?

Nächster Artikel

Yamaha sucht nach den Gründen, warum nur Fabio Quartararo überzeugen konnte

Yamaha sucht nach den Gründen, warum nur Fabio Quartararo überzeugen konnte
Kommentare laden