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Xfinity Richmond: Dale Earnhardt Jr. feiert seinen ganz eigenen Sieg

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Xfinity Richmond: Dale Earnhardt Jr. feiert seinen ganz eigenen Sieg
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23.04.2016, 21:24

In Abwesenheit von Xfinity-Dominator Kyle Busch gewinnt Dale Earnhardt Jr. zum ersten Mal für sein eigenes Team JR Motorsports.

Sieger Dale Earnhardt Jr., JR Motorsports Chevrolet
Start: Erik Jones, Joe Gibbs Racing Toyota, führt
Ty Dillon, Richard Childress Racing Chevrolet
Elliott Sadler, JR Motorsports Chevrolet
Daniel Suarez, Joe Gibbs Racing, Toyota
Austin Dillon, Richard Childress Racing, Chevrolet
Brad Keselowski, Team Penske Ford
Brennan Poole, Chip Ganassi Racing Chevrolet
Ryan Reed, Roush Fenway Racing Ford
Brendan Gaughan, Richard Childress Racing Chevrolet, und Darrell Wallace Jr., Roush Fenway Racing Fo

Im NASCAR Sprint-Cup ist Dale Earnhardt Jr. seit Jahren eine feste Größe. In der zweiten Liga – der Xfinity-Serie – tritt "Junior" seit seinem Aufstieg in die Topliga allerdings nur noch sporadisch an. Seitdem er in den Jahren 1998 und 1999 den Titel gewann, brachte es Earnhardt Jr. in 16 Jahren auf 64 Starts. In diesem Zeitraum gelangen ihm zehn Siege, nie aber für sein eigenes Team JR Motorsports, das er seit 2005 am Start hat.

Beim ToyotaCare 250 am Samstag in Richmond korrigierte Dale Earnhardt Jr. diesen Schönheitsfehler in seiner ganz persönlichen NASCAR-Statistik. In Abwesenheit von Xfinity-Dominator Kyle Busch gewann "Junior" am Steuer seines JR-Chevrolet mit der Startnummer 88 das von nur zwei Gelbphasen gekennzeichnete Short-Track-Rennen. Im Green-White-Checkered-Finale hielt er den Childress-Chevy von Ty Dillon auf Distanz und hatte damit seinen ersten Sieg für sein eigenes Team in der Tasche.

Fotos: NASCAR Xfinity-Serie in Richmond

"Am Schluss hatte ich starkes Übersteuern und dachte schon, Ty würde mich noch packen. Doch es hat gereicht", so Dale Earnhardt Jr., dessen erster Sieg fürs eigene Team nach 128 von letztlich 149 möglichen Führungsrunden absolut verdient ist. In der zweiten NASCAR-Liga hatte der Publikumsliebling zuletzt im Juli 2010 triumphiert – damals am Steuer des Childress-Chevrolet mit der Startnummer 3 im Wrangler-Design.

Fotostrecke: Die schönsten Paint-Schemes von Dale Earnhardt Jr.

Hinter Sieger Dale Earnhardt Jr. und dem Zweitplatzierten Ty Dillon kamen Elliott Sadler (JR-Chevrolet; 3.), Daniel Suarez (Gibbs-Toyota; 4.) und Austin Dillon (Childress-Chevrolet; 5.) auf den weiteren Top-5-Plätzen ins Ziel.

Pole-Position bringt Erik Jones kein Glück

Wie schon am vergangenen Wochenende in Bristol, so wurde die Startaufstellung auch diesmal mittels zweier Heat-Races ermittelt. Erik Jones (Gibbs-Toyota) und Ty Dillon gewannen die beiden über jeweils 50 Runden gehenden Qualifikationsrennen und fuhren sich damit in die erste Startreihe für das Hauptrennen.

In diesem auf 140 Runden angesetzten Hauptrennen lief der Fahrbetrieb 125 Runden lang komplett unter Grün. Dann aber brachte eine Kollision zwischen Polesitter Erik Jones und dem überrundeten Mike Harmon (Harmon-Dodge) die erste von zwei Gelbphasen heraus. Mit Beschädigungen an seinem Gibbs-Toyota setzte Bristol-Sieger Jones das Rennen fort, allerdings nicht lange.

Cole Custer beim Xfinity-Debüt trotz Crash Sechster

Beim Restart lag Brennan Poole (Ganassi-Chevrolet) dank eines Zwei-Reifen-Stopps ganz vorn. Den Restart selbst aber vergeigte Poole. Es kam zur Kollision mit Justin Allgaier (JR-Chevrolet) und infolge dieser zu einem Chaos, in das insgesamt zehn Fahrer verwickelt wurden.

Darunter befand sich auch Erik Jones sowie Brad Keselowski (Penske-Ford). Auch Xfinity-Debütant Cole Custer gehörte zu den zehn betroffenen Piloten. Der 18-jährige Stammfahrer von JR Motorsports in der Truck-Serie trat für seinen Arbeitgeber erstmals in der höher klassierten Xfinity-Serie an. Trotz der Verwicklung in den späten Crash brachte Custer beim Debüt Platz sechs nach Hause.

Xfinity-Ergebnis: ToyotaCare 250 in Richmond

Weiter geht es im Xfinity-Kalender am kommenden Wochenende auf dem Talladega Superspeedway.

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