WEC 6h Mexiko: Erleichterung bei Toyota nach Platz 3

Nach Platz 3 von Stephane Sarrazin, Mike Conway und Kamui Kobayashi war man bei Toyota erleichtert, dass das Rennen nach einem problematischen Beginn des Wochenendes doch noch auf dem Podium geendet hat.

Aufgrund eines Testunfalls am Donnerstag mussten die drei Fahrer des Toyota mit der Startnummer 6 bei den Trainings am Freitag zuschauen. Umso größer dann das Aufatmen, als das Auto trotz einer Kollision mit einem LMP2-Fahrzeug und einer Durchfahrtsstrafe Dritter wurde.

"Das war für uns eine hürdenreiche Woche hier in Mexiko, doch das Team gab nie auf und dieses Ergebnis ist hochverdient. Alle haben unheimlich hart auf eine Verbesserung unserer neuen Variante mit erhöhtem Abtrieb hingearbeitet und das Team leistete dabei großartige Arbeit", sagte Team-Präsident Toshio Sato.

"Ich bin sehr zufrieden, dass wir vor den mexikanischen Fans und unseren Kollegen von Toyota Mexiko, die uns ganz besonders unterstützt haben, eine so gute Leistung abrufen konnten. Wir konnten uns über die Woche hinweg konstant verbessern und unser Ziel ist es nun, das wir uns in Austin weiter steigern, so dass wir erneut vorn mitkämpfen können.“

Stephane Sarrazin ärgerte sich am Samstag noch immer über seinen Unfall am Donnerstag. "Ich war wegen des Unfalls am Donnerstag wirklich frustriert, denn so etwas sieht mir nicht ähnlich. Doch die Mechaniker leisteten großartige Arbeit, arbeiteten die Nacht durch, um das Auto zu reparieren. Wir geben alle unser Bestes, aber manchmal beginnt eine Veranstaltung eben mit Widrigkeiten. Doch wir bringen immer eine positive Wendung rein", erklärte er.

"Als ich wieder im Auto saß, musste ich viel an die Mechaniker denken, das motivierte mich enorm. Ich fühlte mich wieder wohl im Auto und mit Mike, Kamui und unseren Ingenieuren bilden wir eine tolle Einheit. Auf dem Podium zu stehen und Zweite in der WM zu sein, das ist umwerfend.”

Mike Conway trauerte ein bisschen einer kleinen Chance auf Platz 2 nach. "Hier einen Podiumsplatz zu erringen ist fantastisch. Zu Beginn schien es schwierig zu werden, doch mein Stint verlief gut – bis ich eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt bekam. Doch die Pace wurde immer besser, wir konnten mit den Reifen sogar doppelte Stints fahren, was uns Vorteile brachte", erzählte er.

"Stephane leistete gute Arbeit und sobald die Strecke abtrocknete, wurde er immer schneller. Lange Zeit sah es so aus, als könnten wir Zweite werden, was großartig gewesen wäre. Doch der Regen kam für uns ein wenig zu spät. Aber sämtlicher Lob geht an die Mechaniker, dass das Auto bis ins Ziel hielt. Großes Lob. Das war großartige Teamarbeit.”

Kamui Kobayashi war überrascht, das Rennen mit einem Platz auf dem Podest beendet zu haben. "Das hatten wir nicht erwartet. Diese Woche war für uns wirklich nicht einfach. Am Ende auf dem Podium zu stehen, ist für das Team einfach großartig", sagte der Japaner. "Die Mechaniker hatten eine wirklich harte Woche, ich denke, die haben sich das verdient, so wie das Team insgesamt. Auf dem Podium zu stehen und ihre Reaktion zu sehen, das hat Spaß gemacht. Nach dem Qualifying hätte niemand erwartet, dass wir um Platz zwei kämpfen würden, umso erfreuter bin ich über den Ausgang.”

Der Toyota mit der Nummer 5 fiel mit einem Schaden an der Elektrik des Antriebsstrangs vorzeitig aus.

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Über diesen Artikel
Rennserien WEC
Veranstaltung Mexiko-Stadt
Unterveranstaltung Nach dem Rennen, Samstag
Rennstrecke Autodromo Hermanos Rodriguez
Fahrer Stéphane Sarrazin , Mike Conway , Kamui Kobayashi
Artikelsorte News
Tags mexiko, rennen, toyota, wec