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Daniel Ricciardo über Netflix: "Wie eine Fliege an der Wand"

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Daniel Ricciardo über Netflix: "Wie eine Fliege an der Wand"
Autor:
Co-Autor: Luke Smith
03.03.2020, 18:36

Renault-Pilot Daniel Ricciardo kommt auch in der zweiten Staffel der Netflix-Serie "Drive to Survive" prominent vor - Authentizität als Schlüssel zum Erfolg

"Netflix, das sind schon ein Haufen Mu***is, nicht wahr?" Mit dieser Frage von Daniel Ricciardo startet die dritte Folge der zweiten Netflix-Staffel "Drive to Survive". "Ich will, dass sie das zeigen", scherzt der Australier vor laufender Kamera mit seinem Physiotherapeuten in Monaco. Tatsächlich wird dem Renault-Fahrer wie schon in der ersten Staffel reichlich Zeit eingeräumt.

Ricciardos Wechsel von Red Bull zu Renault in der Saison 2018 wurde von Netflix hautnah begleitet, in der Saison 2019 beleuchtete die Filmcrew sein neues Leben in Gelb-Schwarz. Der "Honeybadger" gewann durch die Serie viele Fans hinzu und wurde zu einem der Hauptprotagonisten.

"Ich hasse sie mit dem Feuer von tausend Sonnen. Ah, sie filmen nicht, verdammt", lacht Ricciardo am Rande der Barcelona-Tests auf die zweite Staffel angesprochen. Er hatte bis dahin nur den Trailer der neuen Episoden gesehen. "Ich habe noch nicht einmal hinter den Kulissen oder so etwas gesehen."

Er nahm sich vor, die Serie am freien Wochenende nach den Testfahrten zu schauen. "Ich dachte, die erste Staffel war gut. Ich denke, dass das meiste davon sehr authentisch und natürlich war." Und diesem Vorsatz blieben die Macher auch im zweiten Jahr treu.

 

Ricciardo gibt Einblicke in seine Rennvorbereitung, in seinen Trainingsalltag und seine Zusammenarbeit mit Renault. Zwar seien die Interviews in der Serie "strukturiert", zum größten Teil habe er die Filmcrew aber gar nicht wahrgenommen - "wie eine Fliege an der Wand".

Dadurch könne vieles unverfälscht transportiert werden und das wahre Treiben eingefangen werden, schildert Ricciardo. "In dieser Staffel werden wir sehen. Wir hatten doch auch noch diese Interviews im Studio. Ich bin neugierig."

Die erste Staffel öffnete die Formel 1 für ein neues Publikum, in manchen Märkten konnte reges Interesse festgestellt werden, auch an den gestiegenen Ticketverkäufen. "Ich weiß, dass sie sehr erfolgreich war, die erste Staffel."

Der Australier glaubt, dass genau die Authentizität der Serie den Erfolg ausgemacht hat. "Ich hoffe, sie haben sich nicht zu sehr angestrengt. Es hat genau deshalb funktioniert, weil alles sehr natürlich war. Ich hoffe, das ist immer noch so."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer