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"Ein Albtraum": Alfa hat weder Pace noch Strategieglück

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"Ein Albtraum": Alfa hat weder Pace noch Strategieglück
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
12.05.2019, 20:56

Auch außergewöhnliche Strategien halfen nicht weiter: Erstmals in dieser Saison blieb Alfa Romeo punktelos - Rätselraten bei Räikkönen und Giovinazzi

Nachdem Kimi Räikkönen bislang im Alleingang bei allen vier Rennen der Formel-1-Saison 2019 für Alfa Romeo in die Punkte gefahren ist, war beim Großen Preis von Spanien 2019 Schluss mit der Serie. Erstmals seit der Umbenennung des ehemaligen Sauber-Teams blieb der Alfa-Rennstall ohne Punkte.

Doch es ist vor allem das Wie, das im Rennstall von Frederic Vasseur für Kopfkratzen sorgt. Beide Alfa Romeo C38 hatten auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya überhaupt keinen Speed. "Zum Glück haben hier zwei Testtage vor uns, die können wir gut gebrauchen", findet Räikkönen, der 14. wurde.

Egal, was Sauber versuchte, nichts schien an diesem Tag zu funktionieren. Auch nicht ein ultrafrüher Boxenstopp von Antonio Giovinazzi nach nur sechs Runden. Mit dem Medium-Reifen hätte er vielleicht bis zum Ende durchfahren können, doch das Safety-Car machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Aber selbst ohne hätte der 25-Jährige die Punkte nur mit einem Fernglas erkennen können. "Es hat nicht funktioniert, weil wir einfach keine Pace hatten. Da konnten wir nichts machen", zuckt er mit den Schultern. "Einfach eine große Enttäuschung. In den anderen Rennen war wenigstens Pace da, aber heute nicht."

Antonio Giovinazzi

Antonio Giovinazzi muss weiter auf seine ersten Punkte warten

Foto: LAT

Räikkönens Ausritt: Musste was probieren

Auch Vasseur nimmt kein Blatt vor den Mund: "Das war ein enttäuschendes Wochenende und wir konnte nie unser wahres Potenzial abrufen. Schwer, hier etwas Positives zu finden. Der erste Stint war einfach ein Albtraum. Zumindest war der letzte Stint der beste Teil unseres Wochenendes."

Räikkönen mischte nach der Safety-Car-Phase in einer Gruppe mit, die von Daniil Kwjat auf Rang neun angeführt wurde. Doch auf dem überholfeindlichen Kurs bei Montmelo war er auf seiner 14. Position festgenagelt.

Ein besseres Resultat verbaute er sich beim Start, als er in Kurve 4 ins Kiesbett rutschte. "Ich wusste, dass wir etwas versuchen mussten, um in der ersten Runde Plätze gutzumachen, eine andere Chance hätten wir nicht gehabt. Es war dort ein wenig rutschig und ich bin rausgerutscht", erklärt er sein Missgeschick.

"Heute ist einfach alles gegen uns gelaufen", bilanziert Vasseur. "Das heutige Resultat spiegelt nicht unser Leistungsvermögen wider. Es ist wichtig, dass wir die Testfahrten nutzen, um wieder dorthin zu kommen, wo wir in den bisherigen Rennen dieser Saison gestanden haben."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Heiko Stritzke