Kimi Räikkönen auch 2018 mit Ferrari in der Formel 1?

Der Manager des Finnen, Steve Robertson, erklärt, dass Kimi Räikkönen gerne auch 2018 bei Ferrari bleiben würde und, dass er an Motivation nichts eingebüßt habe.

Nach monatelangen Spekulationen, wer nächstes Jahr den Platz neben Sebastian Vettel bei Ferrari einnehmen könnte, verlängerte Ferrari vor Kurzem den Vertrag mit Kimi Räikkönen für 2017.

Im Gegensatz zu zahlreichen Fans der Scuderia, die meinten, ein Wechsel sei angebracht, betont Räikkönens Manager, dass sein Schützling auch 2018 noch bei Ferrari sein könnte.

„In erster Linie liegt alles an Kimi“, sagte Robertson gegenüber Motorsport.com. „Würde er noch ein Jahr weitermachen wollen? Ich glaube ehrlich, dass er, so motiviert, wie er momentan ist, ja sagen würde. Dann kommt es darauf an, wie das Team entscheidet.“

 

„Jemand wie Kimi ist aus einem Grund da: er liebt den Rennsport, er lieb die Formel 1. Er muss es aus keinem anderen Grund tun, außer dass er es liebt.“

„Er ist voll motiviert. Er hat es der Öffentlichkeit und mir klargemacht, man kann es sehen. Ich kenne ihn seit so vielen Jahren und mir scheint es, als sei er genauso motiviert, wie er es als Kind war.“

„Ich freue mich für Kimi, dass er einen neuen Vertrag hat, er weiß, wo er nächstes Jahr sein wird. Der Druck ist weg und er kann eine viel schönere Sommerpause haben, da er weiß, dass er das hat, was er wollte.“

 

Robertson glaubt auch, dass Kimi Räikkönen in diesem Jahr besser fährt, als in den vergangenen beiden Jahren.

„Er ist mit dem Auto zufriedener. Kimi hat seine eigenen Vorstellungen, wie die Frontpartie des Autos sein soll und dieses Auto entspricht ihm viel mehr als die vorherigen Autos.“

„Wenn man anschaut, wo er punktemäßig in diesem Jahr im Vergleich zu letztem ist, ist das ganz klar. Am Ende hat aber das Team alle Informationen, mehr als alle anderen. Was trägt er im Team bei? Gibt es jemand, der besser und verfügbar ist?“

 

„Offenbar hatten sie das Gefühl, dass das nicht der Fall war. Nur sie wissen, was er im Team beiträgt und sie haben die Entscheidung getroffen.“

„Kimi ist nicht streitlustig. Wenn im Team keine Harmonie herrscht, kann das mitunter auf lange Sicht schädlich sein.“

„Kimi bekommt keine Wutanfälle, er mach alles mit sich selbst aus, er fährt Punkte nach Hause und das Team geht in die richtige Richtung.“

Das Gespräch führte Adam Cooper

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