Lewis Hamilton: Element der Gefahr ist wichtig für die Formel 1

Weltmeister Lewis Hamilton findet, dass eine gewisse Gefahr zur Formel 1 gehört und deren Reiz ausmacht. Das müsse auch so bleiben, findet der Mercedes-Pilot.

Das war Lewis Hamiltons erste Reaktion, als er Bilder des neuen Cockpitschutzes sah, den Red Bull Racing im ersten Freien Training in Sochi zum ersten Mal testet.

„Wenn ich in mein Auto steige, dann weiß ich, dass es gefährlich ist“, sagte er. „Das war schon so, als ich acht Jahre alt war und das ist ein Risiko, dass ich gewillt bin einzugehen. Und das ist das Risiko, das jeder einzelne Fahrer, der jemals in ein Auto gestiegen ist, gewillt ist einzugehen.“

Bildergalerie: Red Bull testet neuen Cockpitschutz

Es sei schließlich nichts Neues, dass die Rennfahren gefährlich sei.

„Der Grund, aus dem man als Kind die Formel 1 anschaut ist, dass man denkt, ,diese Jungs sind verrückt. Sie könnten jeden Moment sterben.‘ Das ist zum großen Teil, wieso sie so viel Ehrfurcht vor dem haben, was du tust. Wenn man all das wegnimmt, könnten auch sie es tun. Was soll das, wenn jeder es kann?“

Als Ferrari den Halo zum ersten Mal testete, fand Hamilton sehr deutliche Worte und die waren wenig schmeichelhaft. Der Mercedes-Pilot unterstützt zwar die immer weitere Verbesserung der Sicherheit, aber nicht um jeden Preis.

 

Die Version des Cockpitschutzes von Red Bull kommt bei ihm noch weniger an als der Halo.

„Wenn sie das machen, sieht das Cockpit aus wie ein Kampfflugzeug. Diese Scheibe sieht aus wie etwas aus... Sie sieht aus wie ein Schild, das die Polizei benutzt, ein Schild gegen Krawallmacher.“

„Da hat man dieses coole, elegante, futuristische Formel-1-Auto und dann diese beschissene Scheibe obendrauf.“

 

„Bei dem anderen [Halo], Karbonfaser, war die Struktur offenbar gut, aber Fernando wäre nach seinem Crash in Melbourne nicht in der Lage gewesen, schnell aus dem Auto zu kommen.“

„Darüber hinaus ist es gut, dass die FIA die Sicherheit ernst nimmt, sie ist eine Sache, an der man immer weiter arbeiten muss, solange es hoffentlich nicht die Ästhetik, den Stil und die Coolness der Formel 1 beeinträchtigt.“

Mit Informationen von Adam Cooper

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