Mercedes: Manor ist kein Mercedes-Formel-1-Nachwuchsteam und wird auch keines werden

Die Piloten des Manor Teams, Pascal Wehrlein und Esteban Ocon, sind beide Mercedes-Nachwuchsfahrer. Deshalb sei Manor aber kein Satellitenteam der Silberpfeile, erklärt Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

"Als wir das Projekt vor ein paar Jahren gestartet haben, gab es keine Kapazitäten für ein Juniorenprogramm", erklärte Wolff. "Max Verstappen ist ein gutes Beispiel. Mit ihm ist keine Zusammenarbeit zustande gekommen, weil wir kein fertiges System hatten. Alles, was wir bieten konnten, war die GP2 und das war eindeutig nicht so gut wie ein Platz bei Toro Rosso."

Für Pascal Wehrlein habe man mit Manor eine Vereinbarung getroffen, die gut funktioniere, sagte er weiter. "Dann bot sich [für Ocon] die Gelegenheit, weil Haryanto draußen war und wir ein paar Wochen Zeit für Verhandlungen hatten und einen vernünftigen Deal gefunden haben."

"Es gibt Gebiete, auf denen wir Manor unterstützen, wie bei der Strategie, und es scheint so als ob die Beziehung jetzt weitere Perspektiven biete. Wir haben aber keine Anteile am Team, wir planen nicht, Anteile zu erwarben und werden das Team nicht besitzen. Wir werden das Team nicht subventionieren", betonte der Österreicher.

"Unser Hauptziel ist es, mit Mercedes die Meisterschaft zu gewinnen, aber es könnte eine Kooperation geben, die über unsere aktuelle Zusammenarbeit mit Manor hinausgeht." Die Pläne bezüglich eines Juniorteam hätten sich aber nicht geändert, stellt Wolff klar. "Wir werden nicht Mitbesitzer eines anderen Formel-1-Teams."

Mit Informationen von Jonathan Noble

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