Formel 1
Formel 1
28 März
FT1 in
22 Tagen
18 Apr.
Rennen in
45 Tagen
09 Mai
Nächster Event in
62 Tagen
R
Monte Carlo
23 Mai
Rennen in
80 Tagen
06 Juni
Rennen in
94 Tagen
13 Juni
Rennen in
101 Tagen
R
Le Castellet
27 Juni
Rennen in
115 Tagen
04 Juli
Nächster Event in
118 Tagen
R
Silverstone
18 Juli
Rennen in
136 Tagen
01 Aug.
Rennen in
150 Tagen
29 Aug.
Rennen in
178 Tagen
05 Sept.
Rennen in
185 Tagen
12 Sept.
Rennen in
192 Tagen
26 Sept.
Rennen in
206 Tagen
03 Okt.
Nächster Event in
209 Tagen
10 Okt.
Rennen in
220 Tagen
24 Okt.
Rennen in
234 Tagen
R
Mexiko-Stadt
31 Okt.
Rennen in
241 Tagen
R
Sao Paulo
07 Nov.
Rennen in
248 Tagen
05 Dez.
Rennen in
276 Tagen
12 Dez.
Rennen in
283 Tagen
Details anzeigen:

Ricciardo zieht Monaco-Vergleich: Hamilton straffrei, dann Vettel erst recht

Für Daniel Ricciardo ist die Aktion von Sebastian Vettel in Kanada keine Strafe und fordert von den Kommissaren ein Durchwinken - Vergleich mit Monaco 2016

Ricciardo zieht Monaco-Vergleich: Hamilton straffrei, dann Vettel erst recht

Daniel Ricciardo schließt sich der Meinung an, dass Sebastian Vettel für sein Manöver gegen Lewis Hamilton in Kanada keine Strafe hätte bekommen sollen: "Ich denke, das muss man durchwinken", erklärt er vor dem Grand Prix von Frankreich in Le Castellet (Formel 1 2019 live im Ticker). Zwar wurde Vettel vorgeworfen, er habe den Mercedes abgedrängt, doch in die Wand gedrückt habe er ihn nicht. "Dann wäre es etwas anderes", so Ricciardo.

"Natürlich hat er ihn etwas eingeklemmt", meint der Australier, aber das sei aufgrund des Abflugs und der dreckigen Reifen ja natürlich gewesen. "Wenn er ihm das Leben dabei etwas schwerer macht, dann sollte er das auch. Er kämpft schließlich um den Sieg."

Ricciardo kann das Verhalten von Vettel nachvollziehen. Konkurrent Mercedes hatte jedes Rennen gewonnen und durch die Szene den nächsten Sieg bekommen. Ein Formel-1-Sieg sei da eine große Sache - und nicht nur da: "Die Rennkommissare sollten bei so einer Situation etwas offener sein", findet er.

In den sozialen Netzwerken wurde häufig auch eine Szene von 2016 als Vergleich herangezogen, als Hamilton in der Hafenschikane von Monaco abkürzte und Ricciardo auf ähnliche Weise abdrängte. Eine Strafe gab es damals nicht. "Ja, darauf wurde ich angesprochen", sagt der Australier.

 

"Es gibt eine gewisse Ähnlichkeit, und wenn sie das heranziehen und er keine Strafe bekommen hat, dann sollte Seb auch keine bekommen", sagt der Ex-Teamkollege von Vettel. Die Szene würde ihn sogar noch mehr auf die Seite von Vettel ziehen, denn während der Deutsche in Kanada über das Gras rodelte und dreckige Reifen hatte, was schon eine Strafe genug sei, kürzte Hamilton nur ohne Nachteil ab.

"Damals war ich echt sauer", erinnert sich Ricciardo. Eigentlich war er mehr sauer über den verpatzten Boxenstopp von Red Bull, der ihm an diesem Tag den Sieg kostete, "aber damals habe ich vermutlich gesagt, dass Lewis eine Strafe bekommen sollte", grinst er. "Aber egal. Ich bin nicht sauer, dass er keine bekommen hat. In Kanada hätte es aber keine sein sollen."

Apropos Kanada: Dort war Ricciardo selbst in etwas Kritik geraten, weil er bei seinem Zweikampf mit Valtteri Bottas nicht ganz sauber agiert haben soll. Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve fand beispielsweise, dass der Renault-Pilot eher eine Strafe verdient hätte als Vettel. Ricciardo selbst gibt zu, dass er ziemlich hart verteidigt habe und Bottas unbedingt hinter sich halten wollte.

"Hätte ich es ihm zu leicht gemacht, wäre er locker vorbeigekommen", sagt er. "Ich war daher bereit, einen Klaps auf die Finger in Kauf zu nehmen, wenn es sein muss. Aber ich denke nicht, dass ich unfair war. Vielleicht war es ein paar Mal grenzwertig, aber mein Stil ist nicht, schmutzig zu sein."

Mit Bildmaterial von LAT.

geteilte inhalte
kommentare
Budgetobergrenze: Racing Point hofft auf weitere Reduktion nach 2025

Vorheriger Artikel

Budgetobergrenze: Racing Point hofft auf weitere Reduktion nach 2025

Nächster Artikel

Rosberg über Vettel: "Ein schlechter Tag folgt auf den anderen"

Rosberg über Vettel: "Ein schlechter Tag folgt auf den anderen"
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Norman Fischer