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Sergio Perez: "Hoffe, dass Bahrain unsere schlechteste Strecke ist"

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Sergio Perez: "Hoffe, dass Bahrain unsere schlechteste Strecke ist"
Autor:
Co-Autor: Oleg Karpow
31.03.2019, 00:41

Racing Point erlebt ein erwartet enttäuschendes Qualifying in Bahrain, mit Sergio Perez auf P14 und Lance Stroll nur auf P18 - "Das war einfach keine gute Runde"

Sergio Perez' Prophezeiung sollte sich am Qualifying-Tag in Bahrain bewahrheiten. Schon am Donnerstag meinte der Mexikaner, dass Racing Point in der Wüste wohl eher "auf der langsamen Seite" zu finden sein werde. Daher darf das Ergebnis des Zeittrainings nicht überraschen: Perez schaffte es zwar in das Q2, schied allerdings dort auf Platz 14 liegend aus. Teamkollege Lance Stroll kam erst gar nicht so weit, der Kanadier belegte nur Rang 18.

Die Leistung war insgesamt "nicht gut genug", analysiert Perez nach seiner Runde. Mit einer Zeit von 1:29.756 Minuten fehlten ihm drei Zehntelsekunden auf den Einzug in das Q3. "Die Abstände sind sehr eng", weiß er und erklärt: "Wir haben heute nichts Besonderes gemacht. Das Auto ist da, wo es hingehört." Denn schon im Vornherein war klar, dass der RP19 nicht unbedingt mit dem Layout des Bahrain International Circuit kompatibel ist - vor allem in langsamen Kurven.

"Sehr viel mehr war, fürchte ich, nicht drin." Selbst mit der Runde seines Lebens hätte es Perez laut eigener Einschätzung wohl nur auf den zwölften Rang geschafft - "wenn wirklich alles gepasst hätte. Aber das war mit der Balance, die wir heute hatten, sehr schwierig." Es fehle einfach Tempo, daher werde es im Rennen wohl auch schwierig werden, Punkte zu sammeln. 

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Generell hofft Perez, dass er das Rennwochenende bald abhaken kann. Große Hoffnungen macht er sich für Sonntag nicht. Ganz im Gegenteil: "Ich hoffe, dass Bahrain unsere schlechteste Strecke ist und es beim nächsten Rennen wieder besser läuft." Selbst in Melbourne sei man nur dank der Fehler anderer ins Q3 vorgerückt. Daher macht er Druck: "Wir wissen, dass wir viel Arbeit vor uns haben. Es ist eine lange Saison. Wir müssen zusammenhalten und Leistung abliefern."

Immerhin entschied Perez das interne Teamduell für sich. Um 0,461 Sekunden war Stroll langsamer. Der Kanadier gesteht, dass er solch ein schlechtes Ergebnis nicht erwartet hätte. "Wir waren schon nach dem ersten Versuch draußen, aber der zweite war nicht so großartig", erklärt er. Daher sei er schließlich nicht aufgestiegen.

"Das war einfach keine gute Runde", konstatiert er gelangweilt. Es habe kein "spezielles" Problem gegeben. Er habe nur einfach keine saubere Runde zusammengebracht, muss Stroll zugeben. "Es waren nur Kleinigkeiten, und zwei, drei Zehntel durch einen Fehler kegeln dich eben raus aus dem Q1." Viel mehr war dem 20-Jährigen nicht zu entlocken. Auch sein Longrun am Freitag gibt wenig Zuversicht. Sowohl auf dem Soft wie auch auf dem Medium waren Perez und Stroll im Renntrimm bei den langsamsten Piloten dabei.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Maria Reyer