Formel 1
Formel 1
12 März
-
15 März
1. Training in
20 Tagen
19 März
-
22 März
Nächster Event in
26 Tagen
02 Apr.
-
05 Apr.
Nächster Event in
40 Tagen
30 Apr.
-
03 Mai
Nächster Event in
68 Tagen
07 Mai
-
10 Mai
Nächster Event in
75 Tagen
R
Monte Carlo
21 Mai
-
24 Mai
Nächster Event in
89 Tagen
04 Juni
-
07 Juni
Nächster Event in
103 Tagen
11 Juni
-
14 Juni
Nächster Event in
110 Tagen
25 Juni
-
28 Juni
Nächster Event in
124 Tagen
02 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
131 Tagen
R
Silverstone
16 Juli
-
19 Juli
Nächster Event in
145 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
159 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
187 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
194 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
208 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächster Event in
215 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
229 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
243 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
250 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
264 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächster Event in
278 Tagen
Details anzeigen:

"Wurden vorgeführt": Trotzdem will Vettel "nicht alles auf den Kopf stellen"

geteilte inhalte
kommentare
"Wurden vorgeführt": Trotzdem will Vettel "nicht alles auf den Kopf stellen"
Autor:
05.12.2018, 13:14

Sebastian Vettel spricht über das abgelaufene Formel-1-Jahr und sieht auch eigene Fehler ein - Für 2019 folgt die nächste Kampfansage an Lewis Hamilton

Ferrari hat 2018 wieder einmal eine gute Saison gezeigt, doch unter Strich musste man festhalten, dass es erneut nicht für einen Titel gereicht hat - und das bereits zum zehnten Mal in Folge. Vizemeister ist Sebastian Vettel geworden, Vizemeister ist auch Ferrari geworden - aber eben immer nur Vize. Die Scuderia hat aber genug davon, immer nur Zweiter zu werden. 2019 soll es einen Schritt nach oben gehen. Doch dafür muss man in einigen Bereichen zulegen.

Ferrari fing schlecht an, hatte aber zu Saisonbeginn das nötige Rennglück. Über den Sommer wurde man zur Messlatte im Feld, bevor man am Ende der Saison keinen Stich mehr gegen Mercedes sah. "Wir waren Ende der Saison einfach nicht stark genug. Hier und da wurden wir vorgeführt und hatten einfach keinen Anschluss. Das ist zwar bitter, aber man muss es auch akzeptieren", sagt Vettel. "Lewis und Mercedes haben das ganze Jahr einen guten Job gemacht. Sie waren wieder einmal die Kraft, die es zu schlagen galt."

Das ist Ferrari jedoch nicht gelungen. Die Gründe davon liegen für Außenstehende nicht unbedingt auf der Hand. Klar ist, dass sich Ferrari im Herbst in der Entwicklung verrannt hat und zurückgehen musste, und auch Sebastian Vettel hat mit einigen Fehlern seinen Teil dazu beigetragen. "Ich war hier und da nicht ganz auf meinem Leistungsniveau", gibt er zu. "Ich denke, dass ich es manchmal besser hätte machen können."

Doch am Deutschen alleine lag es nicht. "Wir hatten auch viele Rennen, in denen wir alles aus dem Auto und dem Paket geholt haben", sagt er. Doch in den Momenten war Mercedes meist noch stärker und Ferrari nicht auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit. Das wurde vor allem nach dem Tod von Präsident Sergio Marchionne deutlich, nach dem die Leistungskurve deutlich nach unten zeigte.

"Realistisch gesehen gab es in keinem der letzten Rennen die Chance, das Auto auf die Pole zu stellen, das Rennen von der Spitze aus zu bestimmen und zu gewinnen, wie es unserem Stil entspricht", sagt Vettel. "Die Rennen waren immer so, dass wir knapp dahinter oder weiter hinten gestartet sind und uns durch das Feld kämpfen und einige Autos überholen mussten. Unser Renntempo war besser, ja. Aber letztlich nicht gut genug."

Jetzt gilt es zu schauen, was man bei Ferrari besser machen kann, um den Titel 2019 wieder in Angriff zu nehmen. Laut Vettel habe man verstanden, was im Herbst schief lief, und seine Lehren daraus gezogen. "Es sind einfach ein paar Dinge innerhalb des Teams passiert", sagt der Deutsch, weiß aber auch: "Das Team ist stark, und das Team hat eine Menge Potenzial."

"Jetzt liegt es an uns, auf jedes einzelne Detail zu schauen und sicherzustellen, dass wir als stärkere Gruppe daraus hervorgehen. Das ermöglicht uns, ein stärkeres Paket für das kommende Jahr und die Zukunft aufzustellen."Ein großer Umbruch, so Vettel, sei bei Ferrari nicht notwendig - auch bei ihm selbst nicht: "Ich denke nicht, dass ich alles auf den Kopf stellen muss. Aber ich kann definitiv einige Dinge anpassen und stärker werden."

Konkurrent Lewis Hamilton hatte er schon nach dem verlorenen Titel in Mexiko versprochen, dass er 2019 wieder nach dem Titel greifen wird. Seine Ansage an den fünfmaligen Weltmeister ist daher eindeutig: "Es ihm schwermachen und ihm den Titel wegnehmen. Ganz einfach. Das dann umzusetzen wird nicht so einfach."

Nächster Artikel
Die WM nach der WM: Hamilton hat aus Vergangenheit gelernt

Vorheriger Artikel

Die WM nach der WM: Hamilton hat aus Vergangenheit gelernt

Nächster Artikel

Luca di Montezemolo: Hamilton hätte den Titel auch mit Ferrari gewonnen!

Luca di Montezemolo: Hamilton hätte den Titel auch mit Ferrari gewonnen!
Kommentare laden