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Strafe gegen Sieger: Premiere der neuen Formel 3 endet mit Aufreger

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Strafe gegen Sieger: Premiere der neuen Formel 3 endet mit Aufreger
Autor:
11.05.2019, 12:03

Die neue Formel-3-Serie endet in Barcelona mit einer kuriosen Situation: Christian Lundgaard feiert im Parc Ferme schon den Sieg, als er von einer Strafe erfährt ...

Im Rahmen des Grand Prix von Spanien feierte die neue Formel-3-Serie ihre Premiere. Diese neue Meisterschaft ist aus einem Zusammenschluss der GP3-Serie und der Formel-3-Europameisterschaft entstanden. Es werden Einheitschassis von Dallara sowie V6-Motoren mit einer Leistung von rund 380 PS von Mecachrome verwendet. Mit zehn Teams und 30 Fahrern gibt es ein großes Teilnehmerfeld. Und das erste Rennen in Barcelona endete auch gleich mit einem Aufreger.

Von Startplatz zwei erwischte Christian Lundgaard (ART) einen perfekten Start und schnappte sich die Führung. Der Däne riss die Kontrolle des Rennens an sich. Nach zehn Runden hatte er schon zwei Sekunden Vorsprung auf Pole-Setter Robert Schwarzman (Prema). Dann drehte sich weiter hinten im Feld Campos-Fahrer Alessio Deledda in Kurve 13 ins Kiesbett. Eine Virtuelle Safety-Car-Phase war die Folge.

Nach dieser kurzen Neutralisierung fuhr Lundgaard dem Sieg entgegen und kreuzte vor Schwarzman und Marcus Armstrong (Prema) die Ziellinie. Lundgaard parkte seinen Boliden im Parc Ferme beim Schild mit der Aufschrift Platz 1 und begann zu feiern. Aber dann kam ein Offizieller und tauschte die Schilder aus. P1 platzierte er vor dem Auto von Schwarzman und P2 vor dem Wagen von Lundgaard. Die Fahrer wussten nicht, was los war.

Es stellte sich heraus, dass Lundgaard die VSC-Regel nicht korrekt beachtet hatte. Deswegen wurde ihm eine Zeitstrafe von fünf Sekunden auf seine Rennzeit addiert. Das sorgte dafür, dass der Däne hinter Schwarzman auf Platz zwei zurückfiel. Somit kam der Russe unverhofft doch noch zum Premierensieg der neuen Formel 3. Armstrong behielt seinen dritten Platz.

"Als ich hörte, dass ich auf P1 bin, war es ein gutes Gefühl", sagt Schwarzman. Trotzdem fügt der Russe hinzu: "Es ist aber nicht das gleiche Gefühl, wenn man als Erster die schwarz-weiß karierte Flagge sieht. Hoffentlich kann ich das nächste Rennen richtig gewinnen." Des einen Glück war des anderen Pech beziehungsweise Fehler.

Robert Schwarzman

Der Russe Robert Schwarzman kam zu einem unerwarteten Sieg

Foto: LAT

"Das Virtuelle Safety-Car startete auf meiner Anzeige schon vor den Lichtern", berichtet Lundgaard. "Deshalb habe ich noch gepusht, weil wir uns immer an den Lichtern orientieren. Ich denke, das ist passiert. Genau weiß ich es nicht. Ich habe danach noch versucht zu attackieren und wegzufahren, weil ich wusste, dass ich eine Strafe bekommen könnte."

Auch Alex Peroni (Campos) und Teppei Natori (Carlin) erhielten aus dem gleichen Grund wie Lundgaard dieselbe Zeitstrafe. Der Deutsche David Beckmann (ART) verpasste als Vierter knapp einen Podestplatz. Die weiteren Deutschen im Feld waren weiter hinten zu finden. Lirim Zendeli (Charouz) wurde 14., Andreas Estner (Jenzer) 25. und Keyvan Andres (HWA) 28. und Letzter. Sonntagvormittag steht das zweite Formel-3-Rennen in Barcelona auf dem Programm.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 3
Autor Gerald Dirnbeck