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Pol Espargaro: Neuer Teamkollege "muss leiden können"

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Pol Espargaro: Neuer Teamkollege "muss leiden können"
Autor:
Co-Autor: Valentin Khorounzhiy
11.10.2019, 08:00

Pol Espargaro wünscht sich als Teamkollegen einen harten Arbeiter - Mika Kallio hofft auf den Platz, weiß aber, dass er bessere Ergebnisse zeigen muss

Da keine großen Namen auf dem Markt sind, lässt sich KTM mit der Entscheidung für den zweiten Werksfahrer in der MotoGP-Saison 2020 Zeit. Ein Kandidat ist Testfahrer Mika Kallio. "Mika ist ein Arbeiter", lobt Pol Espargaro. "Wenn Mika bleiben würde, dann würde er uns sehr helfen. Im Satellitenteam haben wir Oliveira. Binder wird dazukommen. Wer auch immer mein Teamkollege sein wird, wir wachsen als Team gemeinsam. Es sind nur noch vier Rennen, also werden wir es bald wissen."

Für Espargaro ist aber klar, welche Eigenschaften der Fahrer haben sollte: "Ein Kerl, der hungrig ist und mit viel Energie an diesem Projekt arbeitet. Er muss leiden können, denn wir leiden, weil wir die Situation momentan nicht genießen können. Wir wünschen uns alle bessere Ergebnisse. Wenn sie jemanden holen, der hart arbeiten kann, dann bin ich zufrieden." Der Spanier wünscht sich jemanden, der das Projekt weiterbringen kann.

Mika Kallio

Die Rückkehr als Rennfahrer gestaltete sich bisher für Kallio nicht einfach

Foto: LAT

Kallio ist dementsprechend ein Kandidat, denn er ist seit Anfang an beim MotoGP-Projekt von KTM dabei. Er kennt alle Abläufe und Entwicklungen und hat über die Jahre viel gearbeitet. "Ich denke, wir sind jetzt in einer viel besseren Situation als am Anfang", meint der Finne. "Das Motorrad hat sich deutlich verbessert. Natürlich sind wir noch nicht dort, wenn wir uns mit den schnellsten Motorrädern vergleichen."

"Wir sehen die negativen Aspekte unseres Motorrads. Es scheint, dass unsere Fahrer etwas zu sehr kämpfen müssen, vor allem wenn es heiß ist. Vielleicht ist es deswegen körperlich anstrengender, aber so ist es eben", sagt Kallio. "Wir wissen das und müssen uns verbessern. Ich weiß, dass wir das schaffen, weil ich schon Dinge für nächstes Jahr getestet habe. Wer auch immer das Motorrad fahren wird, wird damit glücklicher sein."

Und welche Hoffnungen macht sich der 36-Jährige selbst, wieder eine komplette Saison fahren zu können? "Natürlich wünsche ich mir das. Das ist mein Ziel. Aber zunächst müssen wir diese Saison beenden. Um den Platz zu erhalten, muss ich etwas anderes zeigen. Ich muss Rennen beenden und in einer besseren Position sein." In Aragon verpasste Kallio als 17. die WM-Punkteränge und in Thailand schied er schon früh durch Sturz aus.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Autor Gerald Dirnbeck