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Tritt Jack Miller in die Fußstapfen von Casey Stoner, Troy Bayliss und Troy Corser?

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Tritt Jack Miller in die Fußstapfen von Casey Stoner, Troy Bayliss und Troy Corser?
Autor:
Co-Autor: Matteo Nugnes
13.03.2018, 07:31

Pramac-Neuzugang Jack Miller erinnert sich an die Heldentaten seiner Landsleute und möchte sich bei Ducati eine Werksmaschine verdienen.

Jack Miller, Pramac Racing
Jack Miller, Danilo Petrucci, Pramac Racing
Jack Miller, Danilo Petrucci, Pramac Racing
Jack Miller, Danilo Petrucci, Pramac Racing
Jack Miller, Pramac Racing Ducati
Jack Miller, Pramac Racing

Für Jack Miller beginnt bei Pramac-Ducati 2018 ein neues Abenteuer. Der Australier sitzt nach drei Jahren bei Honda auf einer Ducati Desmosedici und demonstrierte bei den Wintertests, dass ihm die Charakteristik des neuen Arbeitsgeräts gut gefällt. Miller mischte stets im vorderen Feld mit und dürfte in der neuen Saison ein Kandidat für Podestplätze sein. Sollte sich der 23-Jährige gut anstellen, dann winkt für 2019 eine Werksmaschine, denn Teamkollege Danilo Petrucci verlässt das Team am Saisonende.

"Es ist eine große Ehre, für Ducati zu fahren. Es gab viele erfolgreiche Australier, die für Ducati fuhren: Stoner, Bayliss und Corser gewannen mit Ducati WM-Titel. Die Kombination scheint gut zu funktionieren. Ein Australier auf einer Ducati bedeutet automatisch Erfolg. Das setzt mich ein bisschen unter Druck, doch ich mag es", bemerkt Miller vor dem Saisonstart.

"Die Tests mit der neuen Maschine waren sehr gut. Ich genoss das Fahren seit dem ersten Moment. Ich fühlte mich immer wohler und wurde immer schneller, aber auch konstanter. Das stimmt mich sehr zufrieden", erklärt der Pramac-Neuzugang, der von der Konstanz der Ducati begeistert ist.

"Es war einfach, mit der Honda eine schnelle Runde zu fahren. Mit der Ducati kann ich mehr Runden konstant an meinem Limit fahren", vergleicht er, erkennt aber auch bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Fortschritte: "Honda hat für diese Saison viel entwickelt. Es scheint, als ob sie schnell sind. Sie versuchen, an der Elektronik zu arbeiten, um die Leistung zu kontrollieren. Sie sind vermutlich näher herangekommen."

Die engen Abstände bei den Wintertests lassen erahnen, dass 2018 eine spannende Saison wird. "In dieser Saison gibt es viele Fahrer, die für Siege in Frage kommen. Die Bedingungen in den Rennen werden eine Rolle spielen. Die Maschinen liegen eng beieinander. Ich rechne mit einem spannenden Kampf. Das gilt auch für die Meisterschaft. Die Fahrer dürfen nicht so viel riskieren. Die Meisterschaft wird an einen Fahrer gehen, der sehr konstante Rennen zeigt, wie Dovi im vergangenen Jahr", bemerkt Miller.

Die Saison 2018 ist wegweisend für Miller, der nur einen Einjahresvertrag bei Pramac hat. Francesco Bagnaia hat bereits für 2019 unterschrieben. Petrucci verlässt das Team. Miller könnte die Rolle des Nummer-eins-Fahrers übernehmen, wenn er 2018 gute Leistungen zeigt. Das würde bedeuten, dass er 2019 bei Pramac aktuelles Werksmaterial erhält, sollte Ducati die Strategie nicht ändern. "Natürlich wollen wir alle eine Werksmaschine. Doch vorher müssen wir uns diese Chance mit harter Arbeit verdienen", kommentiert der MotoGP-Laufsieger.

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Rennserie MotoGP
Fahrer Jack Peter Miller
Autor Sebastian Fränzschky