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NASCAR in Fontana: Kyle Larson beendet sieglose Serie

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NASCAR in Fontana: Kyle Larson beendet sieglose Serie
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26.03.2017, 22:53

Nach zuletzt 3 Mal in Folge Platz 2 ist für Kyle Larson (Ganassi-Chevrolet) beim NASCAR-Heimspiel im kalifornischen Fontana der Knoten geplatzt: 1. Saisonsieg und Ausbau der Tabellenführung.

Kyle Larson, Chip Ganassi Racing, Chevrolet
Kyle Larson, Chip Ganassi Racing, Chevrolet; Martin Truex Jr., Furniture Row Racing, Toyota
Sieg für Kyle Larson, Chip Ganassi Racing, Chevrolet
1. Kyle Larson, Chip Ganassi Racing. Chevrolet
1. Kyle Larson, Chip Ganassi Racing, Chevrolet, mit Sown Owen
Kyle Larson, Chip Ganassi Racing
Brad Keselowski, Team Penske, Ford
Brad Keselowski, Team Penske, Ford
Brad Keselowski, Team Penske, Ford
Clint Bowyer, Stewart-Haas Racing, Ford
Clint Bowyer, Stewart-Haas Racing, Ford
Kyle Larson, Chip Ganassi Racing, Chevrolet; Martin Truex Jr., Furniture Row Racing, Toyota
Martin Truex Jr., Furniture Row Racing, Toyota
Joey Logano, Team Penske, Ford
Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing, Ford
Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports, Chevrolet
Logo: 600. NASCAR Cup-Rennen für Dale Earnhardt Jr.
Matt Kenseth, Joe Gibbs Racing, Toyota

Nach zuletzt reichlich Frust in der Schlussphase diverser NASCAR Cup-Rennen hat für den Kalifornier Kyle Larson beim Auto Club 400 im kalifornischen Fontana alles gepasst. Nachdem er das 5. Saisonrennen über weite Strecken angeführt hatte, im 2. Rennsegment (Stage 2) aber Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota) den Vortritt lassen musste, überstand Larson in Stage 3 eine Serie später Restarts und sicherte sich vor heimischem Publikum seinen 1. Saisonsieg. Damit hat der Ganassi-Pilot auch seine Tabellenführung ausgebaut.

"Ich habe versucht, ruhig zu bleiben, aber es war schon frustrierend, denn jedes Mal wenn ich kurz vor Schluss in Führung liege, scheint es nochmal eine Gelbphase zu geben", so Larson in der Victory Lane. Allein in den letzten 20 Runden des Rennens gab es noch 3 Gelbphasen und es ging in die Verlängerung.

Doch anders als beim Saisonfinale 2016 in Homestead, beim Saisonauftakt 2017 in Daytona und vor 3 Wochen in Atlanta verlor Larson die Führung diesmal nicht noch im letzten Moment. Stattdessen brachte er nach den 2. Plätzen in Atlanta, Las Vegas und Phoenix nun den 2. Sieg seiner NASCAR Cup-Karriere nach August 2016 auf Michigan Speedway sprichwörtlich nach Hause.

Bildergalerie: Auto Club 400 in Fontana

"Wir sind schon die gesamte Saison über so stark, haben es aber nicht geschafft, den Sieg einzufahren. Jetzt hat es endlich geklappt. Das fühlt sich großartig an", so Larson sichtlich erleichtert. Bereits am Samstag hatte er in Fontana auch das Xfinity-Rennen gewonnen.

Brad Keselowski nach Pleitenstart noch auf Platz 2

Platz 2 im Cup-Rennen ging nach Aufholjagd an Brad Keselowski. Der hinter Larson als 2. der Gesamtwertung angereiste Penske-Pilot erlebte einen Auftakt zum Vergessen. Direkt beim Start fuhr Keselowski ins Heck des Gibbs-Toyota von Denny Hamlin, weil der nicht in die Gänge kam. Keselowskis Ford Fusion trug Beschädigungen am Heck davon, weil er seinerseits von Ryan Newman (Childress-Chevrolet) gerammt wurde.

In Runde 3 löste Keselowski mit einem Dreher in Turn 4 die 1. Gelbphase im Rennen aus. Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet) hatte unabsichtlich nachgeholfen, als der weiße #2 Penske-Ford mitten im Pulk mit starkem Übersteuern zu kämpfen hatte. Vom zwischenzeitlichen Rundenrückstand erholte sich Keselowski und verpasste den Sieg schließlich um weniger als 0,8 Sekunden.

"Mann, ich wollte gewinnen, aber wenn ich mir jetzt das Auto ansehe, dann hat es doch ganz ordentlich Schaden genommen. Platz 2 geht in Ordnung", so Keselowski, der in der Verlängerung des Rennens von 200 auf 202 Runden noch Clint Bowyer (Stewart/Haas-Ford; 3.) abfing.

Clint Bowyer zurück in der Erfolgsspur

Für Bowyer wiederum ist Platz 3 die beste Platzierung, seit er im Juni 2015 in Sonoma ebenfalls auf Platz 3 ins Ziel kam. Damals fuhr er noch für das inzwischen nicht mehr existente Team von Michael Waltrip Racing. In seiner Seuchensaison 2016 bei HScott Motorsports gelang Bowyer keine einzige Top-5-Platzierung. Nun ist er bei Stewart/Haas Racing wieder ganz der Alte.

"Die zurückliegenden eineinhalb Jahre waren fürchterlich. Ich muss mich einfach bei Gene Haas und Tony Stewart bedanken, dass ich das Auto mit der Startnummer 14 fahren darf und jetzt wieder vorn mitkämpfen kann. Das macht Laune", so Bowyer.

Stage-Siege für Larson und Truex Jr.

Das 1. Rennsegment (Stage 1) wurde von Polesitter Kyle Larson gewonnen. In Stage 2 setzte sich Martin Truex Jr. durch, nachdem er beim Boxenstopp zwischen den beiden Segmenten am schnellsten abgefertigt wurde. Auch den Stopp zwischen Stage 2 und Stage 3 erledigte die Furniture-Row-Crew von Truex Jr. am schnellsten, doch beim Restart übernahm Larson wieder das Kommando.

Larson hielt sich in Stage 3 abgesehen von den Boxenstopps in Führung, nicht zuletzt deshalb, weil Truex Jr. ausgerechnet beim letzten Boxenstopp 20 Runden vor Schluss unter Gelb deutlich länger stand als bei allen anderen Stopps zuvor. Nach der Folge später Restarts wurde es für Truex Jr. immerhin noch Platz 4 vor Joey Logano (Penske-Ford; 5.).

Die Top 10 wurden von Jamie McMurray (Ganassi-Chevrolet; 6.), Rookie Daniel Suarez (Gibbs-Toyota; 7.), Kyle Busch (Gibbs-Toyota; 8.), Ryan Blaney (Wood-Ford; 9.) und Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet; 10.) abgerundet.

Rennergebnis: Auto Club 400 in Fontana

Nichts zu holen für Johnson, Harvick, Earnhardt Jr.

Der sechsmalige Fontana-Sieger Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet) wurde noch vor Ende von Stage 1 von Spitzenreiter Kyle Larson überrundet. In Stage 3 parkte Johnson beim letzten Green-Flag-Stops im Rennen im 90-Grad-Winkel in seiner Box, um eine Kollision mit Martin Truex Jr. zu vermeiden. Unterm Strich wurde es für Johnson bei seinem Heimrennen diesmal nur Platz 21.

Für Kevin Harvick, einen weiteren der zahlreichen Kalifornier im Feld, gab es ebenfalls nichts zu holen. Nachdem er in die Startkollision mit Hamlin, Keselowski und Newman verwickelt wurde, gab es Harvicks #4 Stewart/Haas-Ford einen frühen Reifenschaden hinten rechts und am Ende nur Platz 13.

Frust auch für Dale Earnhardt Jr.: Beim 600. Rennen seiner NASCAR Cup-Karriere trat "Junior" trotz auffälligem Neongelb an seinem #88 Hendrick-Chevrolet nie in Erscheinung und musste sich beim Jubiläum mit Platz 16 zufriedengeben.

Für den heftigsten Crash war wie schon vor einer Woche in Phoenix erneut Matt Kenseth (Gibbs-Toyota) zuständig. Bei einem späten Restart weniger als 20 Runden vor Schluss kam es zur Berührung mit Truex Jr., woraufhin Kenseth nach links abbog und hart in die innere Streckenbegrenzung einschlug.

Weiter geht's im NASCAR Cup-Kalender 2017 am kommenden Wochenende auf dem Halbmeilen-Oval in Martinsville.

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