Die Menschen hinter dem Erfolg von Cupra auf der Rennstrecke

Diese Menschen haben maßgeblichen Anteil am Erfolg von Cupra im WTCR und der Pure-ETCR – Teamwork ist der Schlüssel zum Erfolg

Die Menschen hinter dem Erfolg von Cupra auf der Rennstrecke

Jeder Erfolg auf der Rennstrecke beginnt mit einem Team, das im Hintergrund hart arbeitet und über sich hinauswächst. Xavi Serra ist der Kopf des Cupra-Teams und zieht die Fäden für die Marke sowohl im Tourenwagen-Weltcup (WTCR) als auch in der elektrischen Pure-ETCR, die im Jahr 2021 eingeführt worden ist.

Es sind nicht nur die Fahrer wie Mikel Azcona und Jordi Gene, die sowohl im WTCR als auch in der Pure-ETCR starten, sondern auch das Team abseits der Strecke, das den Unterschied ausmacht. "Meine Rolle im Team ist, die Forschung und Entwicklung sowie das Kontrollieren der Teams in allen Meisterschaften, in denen wir starten", so Serra, der auch beim Meisterschaftssieg von Mattias Ekström in der Pure-ETCR die Strippen gezogen hat.

Cupra kooperiert mit Zengo aus Ungarn und setzt in beiden Kategorien jeweils vier Fahrer ein. Diese operative Unterstützung ist wichtig, wenn die beiden Serien am selben Wochenende an den Start gehen oder sogar gleichzeitig auf einer Strecke starten. Das ist in diesem Jahr gleich dreimal der Fall gewesen – auch beim Rennwochenende in Pau-Arnos.

An zwei Pure-ETCR-Autos arbeiten beispielsweise sechs Ingenieure und neun Mechaniker. Dazu gehören die Reifen- und Elektrospezialisten. Die Ingenieure müssen sowohl mit dem WTCR-Verbrennungsmotor als auch mit dem 500 Kilowatt starken Pure-ETCR-Elektroantrieb zurechtkommen. Aitor Lago ist der Renningenieur bei Cupra.

Cupra Racing team members

Crew: Cupra Racing

Photo by: Cupra

Er erklärt: "Ich habe die Beziehungen zu den Fahrern, weshalb wir über die Fahrzeugeinstellungen und die Strategien sprechen, die wir im Rennen anwenden wollen. Ich kümmere mich auch während des Rennens um den Funkverkehr. Wenn ein Auto auf der Strecke ist, treffe ich die Entscheidungen, weshalb ich schnell denken muss."

"Jede Meisterschaft ist anders und manchmal kann es passieren, dass du einen Plan hast, aber dann völlig überrascht wirst", so Lago weiter. "Dann musst du reagieren. In diesen Momenten schaut das ganze Team auf dich und man fühlt den großen Druck. Im WTCR planen wir von Sitzung zu Sitzung und versuchen, das Auto zu entwickeln und das bestmögliche Set-up zu finden."

"Im Funk sage ich dem Fahrer, wie viele Runden noch zu fahren sind und ob er sich für die Endphase des Rennens noch die Reifen aufsparen oder lieber attackieren sollte. Die Pure-ETCR ist viel komplizierter. Weil dort weniger Autos starten, sieht es vielleicht einfacher aus, aber das ist es nicht."

"Wir haben dort beispielsweise die Power-up-Funktion [Push-to-Pass]", erklärt er. "Im Super-Finale haben wir zwei Fahrer, also muss ich über die Strategie für zwei Autos nachdenken. Eines kann ich zum Verteidigen nutzen, das andere zum Attackieren. Für mich ist die Pure-ETCR deutlich stressiger."

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