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Beim Ausschnauben immer schwarz: Gesundheitsgefahr Carbonbremsen?

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Beim Ausschnauben immer schwarz: Gesundheitsgefahr Carbonbremsen?
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
01.10.2019, 15:21

Während vor Smog stets gewarnt wird, hat die Formel 1 ein anderes Gesundheitsproblem: Wie gefährlich sind Carbonbremsen?

Als die Formel 1 in Singapur zu Gast war, stand Smog ganz oben auf der Themenliste. Eine Gefahr für die Gesundheit soll nicht bestanden haben, auch wenn den Fahrern nahegelegt wurde, nicht etwa tagsüber draußen eine Jogging-Runde einzulegen.

Mit Smog musste die Meisterschaft auch in China oder Indien schon zurechtkommen, doch eigentlich sind die Fahrer bei jedem Rennen ungesunder Luft ausgesetzt - bisher hat das nur niemand beanstandet. Die Rede ist vom Staub von den Carbonbremsen. "Wenn du dich nach einem Rennen schnäuzt, dann ist es immer schwarz", sagt Valtteri Bottas.

Der Staub von den eigenen Bremsen sei kein Problem. "Das ist minimal", fügt der Finne an. "Es geht um die Autos vor dir, und das wird immer so sein." Auch Teamkollege Lewis Hamilton ist das Problem bewusst, von daher findet er, dass ansonsten saubere Luft für die Fahrer ziemlich wichtig wäre.

Welche Auswirkungen der Bremsstaub auf die Gesundheit der Fahrer hat, kann bisher nur angenommen werden. "Ich weiß nicht, was es mit dem Körper macht", zuckt Bottas mit den Schultern. "Ich denke, da hat noch niemand vorher so richtig draufgeschaut."

"Es gibt nicht viel, was wir dagegen machen können", ergänzt Hamilton. "Es gibt nichts anderes, was wir noch im Helm haben können. Von daher ist es, wie es ist, schätze ich."

Atemschutzfilter waren in der Formel 1 bislang kein Thema, doch es gibt theoretisch eine einfache Lösung, das Problem zu beheben: Stahlbremsen. Die sind in der Formel 1 jedoch schon lange nicht mehr in Verwendung, weil die Leistungsvorteile von Carbonbremsen überwiegen.

Für Bottas wären sie jedoch eine Überlegung wert: "Ich habe kein Problem mit Stahlbremsen, solange sie kraftvoll genug sind."

Mit Bildmaterial von Sutton.

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Autor Norman Fischer